Es hätte zahlreiche Chancen gegeben, die Nachbesetzung des „Landesjuristen“ Albert Kreiner zu beschließen. Die jüngste war bei der Regierungssitzung am Dienstag. Der Punkt fand sich rund zweieinhalb Monate nach der Pensionierung des Leiters der mächtigen und wichtigen Abteilung 7 erneut nicht auf der endgültigen Tagesordnung. Wie es heißt, wird der Beschluss immer wieder nach hinten verschoben. „Hier wird anscheinend ein Machtkampf auf Kosten der Belegschaft geführt“, schreibt die Zentralpersonalvertretung (ZPV) in einer Mail an die Landesbediensteten. „Beide Personalreferenten finden es nicht notwendig, auf das Mail der ZPV von vor zwei Wochen in irgendeiner Weise zu reagieren. Wertschätzung gegenüber den betroffenen Kolleg:innen und der Personalvertretung sieht in meinen Augen definitiv anders aus!“, heißt es weiter.
Noch kein Kreiner-Nachfolger
Personalvertretung kritisiert Kaiser und Gruber wegen Nicht-Nachbesetzung scharf
Rede ist von „Machtkampf auf Kosten der Belegschaft“. Die ÖVP würde den Punkt immer wieder von der Tagesordnung nehmen, heißt es.
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