Fünf junge Ausländer verbrachten sieben Tage campierend vor dem Meldeamt in Klagenfurt. Sie warteten gegen Bezahlung im Auftrag anderer ausländischer Antragsteller darauf, dass die Behörde am Donnerstagmorgen öffnet. Der Anlass für die bezahlten Plätze in der Warteschlange: Einmal jährlich werden die begehrten Niederlassungsbewilligungen vergeben. In Kärnten gilt dabei – im Gegensatz zu anderen Bundesländern – das Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“
Vor Amt gecampt
Die teuerste Warteschlange Kärntens zahlte sich aus
17 Chinesen hatten es als erste geschafft, ihren Antrag auf Niederlassungserlaubnis zu stellen. Fünf bezahlte Helfer warteten für sie fast eine Woche lang in der Schlange vor der Behörde in Klagenfurt.
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