Eigentlich will man bei der Austria Klagenfurt den vollen Fokus auf die sportlichen Agenden legen - immerhin stand an diesem Wochenende ein (mittlerweile abgesagtes) Spiel gegen Red Bull Salzburg am Plan. Ein Betrugs-Prozess am Landesgericht Klagenfurt sorgte da für unwillkommene Ablenkung. Wie berichtet, buhlte ein ehemaliger Mitarbeiter um Sponsorengelder - ohne Befugnis und ohne, dass das Geld je beim Verein angekommen wäre. „Als wir diese Machenschaften entdeckt haben, haben wir nicht nur mit der Polizei zusammengearbeitet, sondern auch mit den vermeintlichen Sponsoren“, erzählt Günther Gorenzel, Sport-Geschäftsführer der Austria. Konkret bedeutet das, dass die Geldgeber tatsächlich als Sponsoren der Austria Klagenfurt aufgeschienen sind - auch, wenn deren Geld nie beim Verein ankam.
Betrugs-Prozess
Austria Klagenfurt: „Das einzige Opfer des Betrügers sind wir“
Um mögliche Geldgeber nicht zu verprellen, wurden die Opfer des Betrügers trotzdem Sponsoren der Austria - auch wenn nie Geld floss.
© APA / Gert Eggenberger