Draußen, zwischen Hotels, Apartmentanlagen, Villen und dem einzigen Supermarkt des Ortes, nimmt die Sommersaison gerade Fahrt auf. Drinnen, im mehr als 500 Jahren alten Franziskanerkloster von Porat auf der kroatischen Insel Krk, wirkt die Stille deshalb irgendwie noch ein bisschen andächtiger. Und ein Blick in den Schaukasten neben der Kirchentür macht viel nachdenklicher als es ein Urlaubstag in der Definition unserer Freizeitgesellschaft erlaubt. Auch hier hängt ein Plakat, mit dem Angehörige auf das Schicksal eines Familienvaters aus Wien aufmerksam machen. Der damals 61-jährige Demenzkranke ist vor einem Jahr auf Krk spurlos verschwunden. Seine Verwandten haben die Hoffnung auf Gewissheit bis heute nicht aufgegeben. Sie ersuchen Einheimische und Urlauber die Augen offen zu halten. Eine Bitte, die wir hiermit weitergeben, falls Sie demnächst in die Gegend kommen sollten.
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