Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Panik durch Feuerwerke Hunderte Vögel sterben im Böllerlärm in Rom

In Rom sind offenbar Hunderte Vögel durch Böllerlärm ums Leben gekommen. Die Verbote für private Feuerwerke wurden weitgehend ignoriert.

 

In Rom ist es in der Silvesternacht zu einem Massensterben von Singvögeln gekommen. Terrorisiert durch die laute Knallerei und die Feuerwerke auf den Terrassen und Balkonen der Häuser prallten Stare in Massen gegen die Fensterscheiben von Geschäften und Wohnungen sowie gegen Stromleitungen und stürzten auf die Straßen. Vor allem im Gebiet um den Bahnhof Termini, wo viele Stare überwintern, wurden hunderte tote Vögel aufgesammelt.

Roma, centinaia di uccelli morti per i botti di Capodanno
Roma, centinaia di uccelli morti per i botti di Capodanno

Auf Fotos und Videos in sozialen Netzwerken waren an Neujahr Straßen und Bürgersteige zu sehen, die mit zahlreichen toten und unter Schock stehenden Vögeln gesäumt sind.  Wie der „Corriere della Sera“ berichtete, wurden die Kadaver rund um den Bahnhof Termini und weiteren Straßen wie der Via Nazionale entdeckt.

Durch die immer milderen Winter in Italien ziehen viele Zugvogelarten nicht mehr gen Süden, sondern bleiben im warmen Rom. Die Tiere überwintern in den Bäumen der italienischen Hauptstadt, weil sie in Rom weiterhin Mücken, Fliegen und andere Insekten als Nahrung finden.

Tierschützer forderten strenge Maßnahmen gegen die Silvesterknallerei. "Auch wenn in Italien ein Böllerverbot verhängt wurde, wird dieses nicht eingehalten. Das Resultat ist, dass jedes Jahr zu Silvester massiv Tiere sterben. Viele Haustiere werden verletzt. Diesem Massaker muss ein Ende gesetzt werden", protestierte Massimo Comparotto, Präsident des Tierschutzverbands Oipa.

Die Neujahrsfeiern unter Corona-Bedingungen haben in Italien deutlich weniger Verletzte und Tote gefordert als in früheren Jahren. Grund waren die landesweiten strikten Ausgangsbeschränkungen. Böllerverbote, wie sie unter anderem für Rom, Palermo, Florenz und Mailand erlassen wurden, blieben jedoch vielfach unbeachtet. Im norditalienischen Asti starb laut Medienberichten ein 13-Jähriger vermutlich durch einen Böller.

 

 

 

Kommentare (36)
Kommentieren
RonaldMessics
2
33
Lesenswert?

aber Hauptsache der.....

...Mensch (natürlich nicht alle-Gott sei Dank) hatte seine Befriedigung. Mich kotzen diese UNBELEHRBAREN immer mehr an. Auch bei uns nicht besser.

paulrandig
4
25
Lesenswert?

Jetzt

Jetzt ist die Gelegenheit, den Blödsinn ab heuer zu verbieten. Dann haben alle, die bisher davon gelebt haben, den Schrott aus China zu importieren, Zeit, sich etas anderes einfallen zu lassen. Warum nicht LED-beleuchtete Ballons an Schnüren steigen lassen? Ich stelle mir das schön vor, wenn zu Mitternacht viele bunte Lichter ohne Lärm auftauchen. Kann man genauso Geschäft damit machen, die Leute haben was zum Schauen, und die Tiere können weiter dösen.

Jungsteirer
3
13
Lesenswert?

Stimmt Herr Randig!

Nur wird sich leider nichts ändern. Diese "Mailüfterl"Regierung, und auch die
nachfolgenden Regierungen, werden diesen "Feuerwerkshorror" niemals
stoppen können bzw. gar nicht wollen! Auch die Exekutive ist nicht nur hier
(z.B. auch bein den Rasern) einfach viel zu linde. Schönen Abend und schönen
ersten Sonntag im Neuen Jahr!

menatwork
11
7
Lesenswert?

In Rom gibt es "Trilliarden" von Staren!

und wenn die aufgeschreckt werden und kreisen, werden die praktisch abgeschossen.
Das ist nicht schön, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das heuer erstmalig der Fall ist.

Und die Einwohner haben zu dieser Unmenge an Staren auch ein durchaus ambivalentes Verhältnis, das versteht man sofort, wenn man selbst einmal komplett zugeschissen wurde.

RonaldMessics
1
7
Lesenswert?

Also wenn wir Menschen....

...etwas zu viel haben, dann Autos. Wieso nicht diese Zerstören. Ach ja, ist etwas notwendiges.

Jungsteirer
0
5
Lesenswert?

Herr Ronald,

Genau, PKW gibt es um 60 Prozent zu viele auf unserer Welt.
Gehen zwei aus einem Lokal, fragt der eine den anderen "wo stehst Du"?
Obwohl der Fragende sieht, dass sein Freund ihm direkt gegenüber, nur ca.
40cm entfernt, steht...! Die Personifizierung des Fortbewegungsmittels ist
soziologisch mehr als interessant.

Jungsteirer
0
1
Lesenswert?

Herr Ronald,

Genau, PKW gibt es um 60 Prozent zu viele auf unserer Welt.
Gehen zwei aus einem Lokal, fragt der eine den anderen "wo stehst Du"?
Obwohl der Fragende sieht, dass sein Freund ihm direkt gegenüber, nur ca.
40cm entfernt, steht...! Die Personifizierung des Fortbewegungsmittels ist
soziologisch mehr als interessant.

Jungsteirer
1
7
Lesenswert?

Mann, oh Mann,

wohl keine Ahnung von der Ornithologie. Gäbe es keine Tiere, gäbe es Dich/uns
auch nicht.

Jungsteirer
1
6
Lesenswert?

Mann, oh Mann,

wohl keine Ahnung von der Ornithologie. Gäbe es keine Tiere, gäbe es Dich/uns
auch nicht.

kukuro05
3
12
Lesenswert?

Leutln es wird Zeit.....

.....dass sich die Menschheit von diesem Planeten vertschüsst! Natur und Tiere brauchen keine Vollidioten

logon 1
0
1
Lesenswert?

..nicht so pessimistisch!

Die Natur ist ja gerade dabei ,die Läuse ,die sie sich selbst in den Pelz gesetzt hat, zu eliminieren.
Das Naturprogramm scheint sehr ambitioniert und erfolgreich zu sein.

hfg
0
16
Lesenswert?

Bei den Sylvester Unfällen

Darf man keinen Kommentar abgeben. Jeder Unfall ist zu bedauern aber jeder muss noch zusätzlich bestraft werden und muss auch die Behandlungskosten selbst zahlen.

hfg
1
12
Lesenswert?

Es zeigt sich immer wieder

Das nur strengste und hohe Strafen wirken - 0 Toleranz
Jeder gehört angezeigt und streng bestraft - es gibt keine sogenannten „Kavaliersdelikte“ - das Wort alleine ist schon Unsinn. Jeder der Verletzt wurde muß noch bestraft werden und die Sozialversicherungen müssen Regressionen - dann begreifen vielleicht auch die Dümmsten und unterlassen diesen Unsinn. Beim Rauchen hat es auch Jahre gedauert und jetzt funktioniert es problemlos. Toleranz ist völlig falsch.

picciona1
0
21
Lesenswert?

ist doch bei uns das gleiche

jedes jahr verboten, jedes jahr wird geballert, die polizei greift nie ein.
am 1.1. viele verletzte, verschreckte tiere, die tierrettung meist frühmorgens unterwegs.
wieso wird die produktion und der verkauf von diesem müll nicht endlich verboten?

Ragnar Lodbrok
2
21
Lesenswert?

Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern

jeglicher Art und drastische Strafen bei Verstößen. Ab 10.000 Euro...das wird auch die größten Hohlköpfe überzeugen.

princeofbelair
3
37
Lesenswert?

Interessant zu beobachten,

dass offensichtlich jene, die sich durch die Kommentare kritisiert fühlen, nur negative Bewertungen abgeben können und Argumente schuldig bleiben.

kukuro05
6
3
Lesenswert?

das ist aber immer so!

Rotstrichler schaffen nur den Klick auf Daumen unten. Ansonsten haben sie nix zu bieten. Daher nehme ich Rotdrücker auch nicht ernst!

sandor026
3
6
Lesenswert?

Ich finde es interessant,

Dass sich hier fast nur Grünstrichler und Tierschützer zusammenfinden, die alle der Meinung sind, dass Raketen und Böller verboten werden sollten.

Also bei uns in der Siedlung bin ich fast der einzige der dieser Meinung ist und nicht zündelt.

tupper10
5
1
Lesenswert?

Bist du der Chef...

... in der Siedlung Karlau?

sandor026
2
4
Lesenswert?

Nein,

Aber kannst ihm ja trotzdem liebe Grüße ausrichten, wennst ihn heute noch triffst.

gm72
1
81
Lesenswert?

Sollte der Gesetzgebung zu denken geben, auch in Österreich

Auch Tiere haben ein Recht zu leben. Durch die Sylvester-Knallerei wird dieses Leben genommen. Sobald man es weiß, ist es Vorsatz, wenn man es trotzdem tut. Das wäre demnach Tierquälerei, wenn man nicht mit "irgendetwas mit Todesfolge" argumentiert. Werte Gesetzgebung: Verbietet alles was lauter ist als ein Ladykracher der Stufe 1! Ist echt nicht notwendig, dieser Blödsinn.

stern000
1
51
Lesenswert?

Berge

... und das Beste für die Wildtiere ist das Abfeuern von Feuerwerken von den Bergen - damit sie ja in Panik geraten!

hk1976
3
87
Lesenswert?

Wahnsinn

Hat eh kein Mensch ein Geld!
Aber Feuerwerke kaufen sie....
Wie. Blöd ist DAS🙈

Helga Baurecht
5
63
Lesenswert?

Irgendwie...

ist mir jetzt gerade zum Weinen....

Jungsteirer
15
49
Lesenswert?

Solche Leute

müssten bis zum Lebensende verpflichtet werden, in einem Tierheim gegen Kost und Unterkunft zu arbeiten PUNKT

LUR
2
21
Lesenswert?

Ja stimmt, nur

gibt es weltweit bei weitem nicht genügend Arbeit weil zu viele Blödmanner / Blödfrauen. dieser Sorte.

 
Kommentare 1-26 von 36