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Bis Impfstoff verfügbar Weltärztepräsident: Krise bis Ende des Jahres

Bis ein Impfstoff verfügbar sei.

Frank Ulrich Montgomery
Frank Ulrich Montgomery © AP
 

Der Präsident des Weltärztebundes rechnet nicht mit einem schnellen Ende der Corona-Krise. "Diese Problematik wird uns mit Sicherheit bis zum Ende des Jahres begleiten", sagte Frank Ulrich Montgomery. Bis ein Impfstoff verfügbar sei, "werden wir unser gesamtes soziales Leben und unser Arbeitsleben umstellen müssen".

Montgomery begrüßte die Einigung von Bund und Ländern in Deutschland auf eine Kontaktbegrenzung. Es sei ein großer Unterschied, ob Menschen durch staatliche Repression eingeschlossen würden - wie bei einer Ausgangssperre - "oder ob sie es selber in der Hand haben". Der Weltärztepräsident hatte sich zuvor gegen ein Ausgangsverbot ausgesprochen.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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Kommentare (7)

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hfg
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Dieser Herr und die Epedimologen

hätten den Ausbruch der Pandemie verhindern müssen. In China hatte man genug Möglichkeiten zu lernen nur leider wurde China nicht abgeschottet. Übrigens schottet sich China jetzt vorbildlich vor der Einschleppung ab. Die 2. Chance gab es nach dem explosionsartigen Ausbruch in Italien wieder wurde nicht sofort sondern zu spät reagiert. Solche Experten braucht man unbedingt - sie sind für tausende Tote und Billionenschäden verantwortlich. Es gab keine ausreichenden Warnungen und keinen Aufschrei - deshalb wurde überall zu spät reagiert.

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Chance nutzen

Krisen sind Zeiten der Veränderung. Leider lernen wir Menschen wenig aus unseren Erfahrungen und unserem Verstand heraus. Die meisten Veränderungen geschen leider erst durch katastrophale Einschnitte. Doch wir müssen etwas ändern, das sind wir allein unseren Kindern schuldig. Statt tatenlos abzuwarten können wir in der Zeit der "Isolation" über uns selbst, über unser Leben und unsere Ziele und Wünsche nachdenken. Viele werden jetzt einmal merken, ich welchem Hamsterrad sie im Alltag gefangen sind. Die Digitalisierung und die Wissensgesellschaft mit der Entfesselung von Daten und Informationen könnte die Menschheit einen großen Schritt weiter bringen, Kriege obsolet machen und Mensch und Umwelt miteinander aussöhnen. Doch das geht nur, wenn wir die Chancen nutzen und wirkliche Veränderungen begrüßen: im Wirtschaftssystem, im Gesundheitswesen, in der Bildung, im sozialen Miteinander. Nehmen wir das, was geschieht, als große Zäsur und blicken mit Veränderungswillen hoffnungsvoll in die Zukunft, dann kann sich die Welt und unser Leben langfristig verändern.

joe1406
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kann und darf man sich natürlich wünschen

Die Hoffnung dass der Mensch sich ändert ist aber leider aussichtslos. Zunächst wird einmal der Kampf um die Fördermilliarden ausbrechen - da wird es dann schon die ersten Gewinner und Verlierer geben. Alle die schnell wieder in die Spur kommen werden den darauf folgenden Verdrängungswettbewerb gewinnen und spätestens in sechs Monaten haben wir alle das alte Hamsterrad wieder. Das einzige das sich ändern wird - es werden weltweit riesige Bestände an Schutzkleidung aufgebaut - für die nächste Krise dieser Art. Aber die nächste Krise wird wieder eine andere sein und mit der eigentlich keiner gerechnet hat.

himmel17
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2020

Das" isolierte Leben" kann in seiner derzeitigen "Ausprägung" nicht das ganze Jahr durchgehalten werden. So kann das doch nicht bis Dezember weitergehen?

bsailer1975
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Spannende Zeiten

So lange unser Gesundheitsminister großflächige Tests nicht für sinnvoll hält werden wir nicht wissen wer die Überträger des Virus sind. Somit kann man diese auch nicht isolieren. Bleibt (aktuell) also nur das "Stay at home Prinzip" bis ein Impfstoff großflächig verfügbar ist oder die Herde auf irgend eine andere Weise immun wird. Nur auf die Kurve zu schauen wird auf Dauer zu wenig sein. Und dann wären da noch unsere lieben europäischen und amerikanischen Freunde....bin ja mal gespannt wie die Welt zu Weihnachten 2020 aussieht.

Stratusin
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Sinnhaft ist nicht das Problem,

sondern wie man das Umsetzt?

gRADsFan
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So ist es ...

das geht ein paar Wochen, dann muss man aber sehen, wie man Risikogruppen isolieren kann ... wenn alles dauerhaft stillsteht ist auch keinem geholfen - die Folgen davon wären wohl noch viel schlimmer