Nach jahrzehntelanger Planung, Kostenexplosionen und mehrerer Startverschiebungen ist das bislang größte und leistungsfähigste Teleskop der Raumfahrtgeschichte ins Weltall aufgebrochen. Das "James Webb Space Telescope" (JWST) – eine rund zehn Milliarden Dollar teure Kooperation der Weltraumagenturen der USA, Kanadas und Europas – ist an Bord einer "Ariane"-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana gestartet. Bis zum Zielorbit in 1,5 Millionen Kilometern Entfernung soll das JWST rund vier Wochen unterwegs sein. Erste Daten und Bilder des Teleskops werden frühestens im Sommer erwartet.