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Verloren Zustimmung Das Interview von Harry und Meghan kam bei Briten nicht gut an

Laut YouGov-Umfrage - Paar wird von jüngeren Briten noch positiv wahrgenommen.

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Das Paar hatte in dem weltweit beachteten Interview schwere Vorwürfe gegen das Königshaus und die britischen Medien erhoben © AP
 

Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan bekommen nach ihrem brisanten Interview mit Oprah Winfrey mehr Zustimmung von jüngeren Briten als von der älteren Generation. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen gaben knapp 60 Prozent laut einer am Freitag veröffentlichten YouGov-Umfrage an, dass sie Harry mögen würden - 55 Prozent sagten das über Meghan. Insgesamt verlor das Paar jedoch deutlich an Zustimmung.

Bei den 65-Jährigen zeigt sich ein völlig anderes Bild: Nicht einmal ein Drittel (27 Prozent) hat ein positives Bild des vom Königshaus abtrünnigen Prinz Harry, nur rund jeder Achte mag seine Frau Meghan. Insgesamt nahm die Popularität des Paares, das mittlerweile mit Sohn Archie (1) in Kalifornien lebt, seit dem Interview deutlich ab: So verlor etwa Harry seit der letzten Umfrage vor dem Interview 15 Prozentpunkte an Zustimmung - erstmals gaben laut YouGov mehr Briten an, ihn nicht zu mögen als ihn zu mögen. Bei Meghan zeigte sich ein ähnlich negativer Trend. Allerdings hatte bei ihr auch schon vor dem Interview die Mehrheit der Briten angegeben, sie nicht zu mögen.

Royale Fehltritte: Die größten Skandale im britischen Königshaus

Mit dem Interview, das sie der BBC 1995 gab, erschütterte die 1997 tödlich verunglückte Prinzessin Diana vor 26 Jahren die Monarchie. Über 200 Millionen Menschen verfolgten weltweit, wie sie ungewöhnlich offen über das Verhältnis ihres Gatten Charles mit Camilla Parker-Bowles und ihre eigenen psychischen und gesundheitlichen Probleme sprach. Elizabeth II. soll empört gewesen sein, dass ihre Schwiegertochter außerdem Charles’ offen Tauglichkeit
für den Thron anzweifelte.

(c) AP

In der Ehe lief es scheinbar davor schon gar nicht rund: 1996 kam es zur Scheidung zwischen Prinz Charles und Diana. Bereits sieben Jahre davor drang ein sehr unangenehmes Telefonat des Prinzen mit Camilla an die Öffentlichkeit. 

Die Sager des Queen-Gatten bei offiziellen Auftritten, die oft in Beleidigungen mündeten, füllen Bücher. Derzeit erholt sich der 99-Jährige nach einem Eingriff im Spital, wo er nicht viel Aufhebens um seine Person will.

(c) AFP (VICTORIA JONES)

Auch Prinz Harry sorgte in der Vergangenheit bereits für Schlagzeilen: Bei einer Faschingsparty 2005 schlug der Prinz besonders über die Stränge. Er erschien in einer Nazi-Uniform mit rot-schwarzem Hakenkreuz am Oberarm.

Prinz Andrew musste sich 2019 wegen seiner Freundschaft mit dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zurückziehen. Ihm wurde vorgeworfen, Sex mit einer 17-Jährigen gehabt zu haben, die von Epstein dazu gezwungen worden sein soll.

Prinz William scheint hingegen ein richtiger Vorzeige-Enkel der Queen zu sein. Trotzdem leistete auch er sich einen Fauxpas: 2017 wurde er dabei erwischt, wie er im Skiurlaub mit seinen Kumpels einen Tanz mit einem australischen Model wagte.

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Vorwürfe gegen das Königshaus

Das Paar hatte in dem weltweit beachteten Interview schwere Vorwürfe gegen das Königshaus und die britischen Medien erhoben. Am schwersten wiegt der Vorwurf des Rassismus - den Prinz William am Donnerstag zurückwies. Der Palast erklärte, die Familie wolle die Vorwürfe privat aufarbeiten.

 

Kommentare (9)
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Adiga
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"Sternchen"

"Allerdings hatte bei ihr auch schon vor dem Interview die Mehrheit der Briten angegeben, sie nicht zu mögen."

Ist doch eigentlich nicht wichtig von möglichst vielen gemocht zu werden; mich mögen sicher viel weniger Leute. - Aber Personen die in der Öffentlichkeit stehen - hm... - die brauchen den Zirkus um ihre Person nun mal; So ist das, wenn man von seiner eigenen Popularität lebt und wenn diese Popularität nur eine Frage der Geburt ist und noch niemals eine Frage der Leistung war, ja dann sollte man vielleicht doch mehr auf seine Beliebtheitswerte achten.

Sollte die Popularität allein dann doch nicht nehr reichen, könnte man noch immer Influencer (Youtubestar, bzw. Sternchen) werden, dafür reicht auch eine Beliebhtiet von deutlich unter 5%.

jaenner61
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die hand die einen füttert beißt man nicht

auch wenn er sich vom königshaus distanziert hat, in wahrheit lebt er noch immer gut davon. ein leben zu führen, in dem es (zumindest finanziell) an nichts fehlt, und seinen unterhalt nicht wie otto normalverbraucher bestreiten muss, ist ein privileg, welches er NUR seiner herkunft zu verdanken hat.

Pauritschmichaela
3
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Harry

Meghan ist eine gute Schauspielerin, sie ist nur nicht Real.Ich hoffe für Harry, daß diese Ehe hält und er glücklich ist und bleibt.

SeCCi
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hauptsache

der müll ist andauernd wo in den medien und der orf hat kiloweise zwangsgebühren dafür verbraten

dieRealität2020
32
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Bei den 65-Jährigen zeigt sich ein völlig anderes Bild:

Diese Generationen sind noch im britischen Größenwahn verhaftet.

dieRealität2020
20
9
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Das Interview von Harry und Meghan kam bei Briten nicht gut an-

.
Das ist doch wohl verständlich, nach dieser Hetzkampagne ähnlich einer Hexenjagd war nichts anderes zu erwarten. Unzählige menschliche AL wie UserInnen Politiker Medien Journalisten von der eigenen Familie und einigen Mitgliedern der Royals und selbsternannten "Royalisten" und Experten. Unglaublich, die hier versucht haben ihre Lebensfrustrationen abzuarbeiten.
-
Ich habe zwar nur die Titelzeilen gelesen aber das allein genügte schon. Nach der Hexenjagd aus der Vergangenheit war ihnen sicherlich bewusst, dass es nach dem Interview nicht besser werden würde. Die Briten träumen noch immer vom Empire. Obwohl, sie schon längst im Graben stehen und nicht wissen wie man herauskommen kann.

griesbocha
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Hexenjagd auf Meghan und Harry?

Man lacht.

hermannsteinacher
0
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Harry

ist doch keine Hexe!

unterhundert
2
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Typisch Amerikanisch..

Wenn diese Frau nicht weiss, oder gewusst hat, auf was Sie sich da einlässt, dann, ist Sie selbst schuld. Typisch Amerika, nur Staaten sehen, wie diese im TV gezeigt werden.. goldene Kutsche.. sonst nix. Ein armes dummes Hascherl.