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Coronavirus auch in EuropaIn nur sechs Tagen soll ein neues Krankenhaus in Wuhan entstehen

Das aus China stammende Coronavirus lässt immer mehr Menschen an einer neuen Lungenkrankheit sterben und hat inzwischen auch Europa erreicht. In der elf Millionen Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Wuhan soll ein neues Krankenhaus errichtet werden - in nur sechs Tagen.

In wenigen Tagen sollen hier die ersten Patienten aufgenommen werden © Xinhua News
 

Das chinesische Staats-TV berichtete am Samstag über mittlerweile 41 Todesopfer und knapp 1300 Infizierte in der Volksrepublik. Inzwischen gibt es auch in Frankreich als erstem Land der EU bestätigte Infektionen: Drei Patienten befinden sich in Frankreich derzeit unter Quarantäne im Krankenhaus, wie das französische Gesundheitsministerium mitteilte. Ein Fall trat demnach in Bordeaux auf, die anderen beiden Lungenerkrankungen wurden in Paris diagnostiziert. Alle Patienten hätten sich zuvor in China aufgehalten, hieß es. Jeder, der in engem Kontakt mit den drei Infizierten stand, solle überprüft werden. Die Regierung werde alles unternehmen, um eine Ausbreitung des Erregers einzudämmen, sagte Gesundheitsministerin Agnès Buzyn. "Wir müssen eine Epidemie behandeln wie einen Flächenbrand."

Hohes Sicherheitsrisiko

Das österreichische Außenministerium riet von nicht notwendigen Reisen nach Hubei ab. Wie Ministeriumssprecher Peter Guschelbauer in Wien mitteilte, wurde für die zentralchinesische Provinz ein hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) angenommen.

In Bordeaux handelt es sich den Angaben zufolge um einen 48-jährigen Mann, der über Wuhan aus China zurückgekehrt war. In der chinesischen Millionenmetropole waren Anfang des Jahres die ersten Fälle der neuen Lungenkrankheit aufgetreten.

Fälle in anderen asiatischen Ländern

Bestätigte Fälle wurden zuletzt auch aus anderen asiatischen Ländern wie Japan, Thailand, Vietnam, Singapur und Taiwan gemeldet. Aus den US-Großstädten Seattle und Chicago wurde bis Freitag jeweils eine Erkrankung gemeldet. Am Samstag bestätigte dann auch Australien einen Fall der vom neuen Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit: Der Erreger sei bei einem Chinesen nachgewiesen worden, der vergangene Woche aus China nach Melbourne gereist und zuvor in Wuhan gewesen sei, sagte Gesundheitsministerin Jenny Mikakos. 

Frankreichs Gesundheitsministerin Buzyn rief zur Achtsamkeit auf und appellierte an alle aus China zurückkehrenden Reisenden, genau darauf zu achten, ob sie Lungenprobleme oder Fieber bekämen. Im Fall der Fälle sollten sie unter keinen Umständen einen Arzt oder Notdienst aufsuchen, sondern den Notdienst kontaktieren. Dieser würde die Betroffenen zu Hause abholen und direkt ins Krankenhaus bringen.

Buzyn schloss bereits am frühen Abend nicht aus, dass es noch weitere Fälle geben könnte. Die bisher Erkrankten seien aufgrund der effektiven Schnelltests zügig identifiziert worden. Man werde nun täglich über die laufenden Entwicklungen informieren. Frankreichs Außenministerium erklärte, in Wuhan werde ein Busdienst eingerichtet, mit dem französische Staatsbürger die Großstadt verlassen könnten.

Nah- und Fernverkehr gestoppt

Um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, hat China den 43 Millionen Bewohnern von zwölf Städten in der schwer betroffenen Provinz Hubei drastische Restriktionen auferlegt. Nah- und Fernverkehr wurden gestoppt, Ausfallstraßen gesperrt, zudem sollen in der Öffentlichkeit Schutzmasken getragen werden. In Wuhan gibt es besonders viele Infektionen, weil das Virus dort - vermutlich auf einem Markt - von einer Wildtierart auf den Menschen übersprang.

Die USA kündigten an, das Personal ihres Generalkonsulats und deren Familien aus Wuhan abzuziehen. Die Anordnung erfolge wegen der Ausbreitung des Coronavirus, der logistischen Probleme durch Verkehrseinschränkungen und der "überwältigten Krankenhäuser" der Stadt, sagte ein Botschaftssprecher.

US-Präsident Donald Trump bescheinigte den Behörden der Volksrepublik großes Engagement im Kampf gegen die Verbreitung des Erregers: "China hat sehr hart daran gearbeitet, das Coronavirus einzudämmen. Die Vereinigten Staaten schätzen die Bemühungen und Transparenz sehr", schrieb er auf Twitter. Es werde sich alles gut entwickeln.

Ärzte vermuten hohe Dunkelziffer

Ärzte in Wuhan äußerten den Verdacht, dass sich dort schon wesentlich mehr Menschen angesteckt haben dürften als offiziell angegeben. Auch sei offenkundig weitaus mehr Krankenhauspersonal betroffen als jene 15 Beschäftigten, von denen bisher offiziell die Rede sei. "Es lassen sich infizierte Krankenhausmitarbeiter in fast allen größeren Krankenhäusern in Wuhan finden", sagte ein Arzt der Hongkonger Zeitung "South China Morning Post".

Neues Krankenhaus errichtet

Chinesische Staatsmedien berichteten, in der elf Millionen Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Wuhan werde ein neues Krankenhaus mit 1000 Betten errichtet - in nur sechs Tagen. Der Gebäudekomplex wird demnach aus vorproduzierten Bauteilen zusammengesetzt. Das Krankenhaus soll Anfang Februar die ersten Patienten aufnehmen.

Kommentare (11)

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RaraAvis
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Da geht was weiter in China,

daran könnte man sich in Mitteleuropa mal ein Beispiel nehmen.

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shorty
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Das Foto ist ja toll ;-)

Reichen die vielen Bagger die Erde einfach weiter (Wie bei einer Kübelkette)? Ich sehe keinen einzigen LKW! Das ist wieder ein typisches chinesisches Propagandafoto. Schaut mal wie viele Bagger wir haben. Damit können wir die Erde von links nach rechts und wieder zurück bewegen. ;-)

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X22
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Oder sie sind einfach nicht bereit, sich mit mehr als ihrer eigenen einmaligen Sinnesaufnahme damit zu beschäftigen

Hätten sie nur nach "Xinhua News" sozusagen dem Weg zum Bild gesucht, würdens zu vielen Fotos kommen, wo sie auch ihre Lkws finden, wie sagte Einstein

twitter com XHNews status 1220625821951569920

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tannenbaum
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Nur gut,

dass diese Bagger alle noch mit starken Dieselmotoren angetrieben werden! Mit Elektromotoren würde der größte Teil die längste Zeit an der Steckdose hängen. Außerdem müsste vorher in Baustellennähe ein Atomkraftwerk gebaut werden, um die Ladeleistung zur Verfügung stellen zu können!

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paulrandig
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tannenbaum

Mit Elektromotoren wäre derzeit viel Kapazität frei, weil weder Nah- noch Fernverkehr fahren.

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aToluna
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SARS-Pandemie 2002/2003...

das von Südchina ausgehend begann. Als erste Pandemie des 21. Jahrhunderts weckte sie neue Ängste in der Bevölkerung und wurde weltweit in großem Rahmen von den Medien begleitet. Ihr erlagen außerhalb Asiens 45 Menschen. Wir haben es überlebt.
Wie wäre es wie von einer Seriosen Zeitung erwartet, mit der Meldung:
Das Coronavirus dominiert die Schlagzeilen, doch gefährlicher für Deutschland ist die Grippe: Mehr als 13.000 Menschen haben sich seit Oktober infiziert - 32 Patienten starben!!!!! Ach, die 32 toten, da zählt doch ein an Coronavirus erkrankter weit mehr.

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crawler
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Im Land

der "Ameisen" ist viel möglich, wovon man bei uns nur träumen kann. Bei uns wäre die Epidemie schon lange vorbei, bevor man alle Genehmigungen für ein Projekt mit solchen Ausmaßen zusammen hätte. Abgesehen von den vorhersehbaren Blockaden durch alle möglichen Interessengruppen.

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Balrog206
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Bei

Uns würde der Bauantrag erstmal zurück gesendet wegen eines Formal Fehlers od weil das Abfallwirtschaft Konzept nicht gepasst hat 😉

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X22
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Mach ma sicher bei jeder Katastrophe

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Carlo62
3
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Und das ist auch gut so!

Würden in China Hygienevorschriften existieren und auch eigehalten werden, wäre es gar nicht zu einer Übertragung des Coronavirus auf den Menschen gekommen! Außerdem bezweifle ich, dass in 10 Tagen etwas errichtet werden kann, das auch nur im entferntesten an ein Krankenhaus nach unserer Auffassung erinnert.

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Hazel15
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Krankenhaus in China

Eine große Halle errichtet aus Fertigteilen, mit 1200 ausgestattet, Außen in großer Schrift "Krankenhaus" darauf geschrieben und fertig. Vom bauen haben leider nciht mehr viele eine Ahnung. Wunder gibt es leider nur selten, auch nicht in China.

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