Fünf vor zwölf: Vertreter von insgesamt 130 Staaten debattieren im südfranzösischen Nizza auf der dritten UNO-Ozeankonferenz (Unoc) noch bis Freitag über mögliche Lösungen zum Schutz der Weltmeere. António Guterres’ Appell, die Ozeane nicht zum „Wilden Westen“ verkommen zu lassen, war unmissverständlich. Der UNO-Generalsekretär sandte damit eine Botschaft an das Weiße Haus in Washington: US-Präsident Donald Trump, der Umweltschutz – vorsichtig formuliert – nicht ganz oben auf seiner Agenda hat, will fortan den Tiefsee-Bergbau in internationalen Gewässern vorantreiben.