Wegen eines Lokführerstreiks kommt es bei der Deutschen Bahn seit Mittwochfrüh zu Beeinträchtigungen im Personenverkehr. Der Notfahrplan sei wie geplant angelaufen, teilte die Bahn mit. Im Fernverkehr sei wie bei den vorherigen Arbeitskämpfen der Gewerkschaft GDL rund jeder fünfte Zug im Einsatz. Auch im Regionalverkehr gibt es weitreichende Einschränkungen. Bestreikt wird auch das Unternehmen Transdev, das Regionalbahnen im Nordwesten und Osten Deutschlands betreibt.
Auch Österreich betroffen
Jetzt streiken auch noch Deutschlands Lokführer
Gewerkschaftschef Claus Weselsky verteidigte den Streik und stellte weitere Aktionen in Aussicht. „Wenn nichts kommt bis Freitag, machen wir eine Pause und gehen in den nächsten Arbeitskampf“, sagte er im ZDF-“Morgenmagazin“ nach Beginn des Streiks.
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