Rund 60 französische Kunstschaffenden haben öffentlich ihre Unterstützung für den Schauspieler Gérard Depardieu bekundet, gegen den Vergewaltigungs- und Missbrauchsvorwürfe erhoben wurden. In einem im "Figaro" veröffentlichten Text sprachen sie von einer "Lynchjustiz" und beklagten den "Hass, der sich über seine Person ergießt". Es gebe im Fall Depardieu ganz klar eine "Missachtung der Unschuldsvermutung".
Paris
Kollegenschaft wirft sich für Depardieu in die Bresche
Die „Grande Nation“ im #MeToo-Streit: In einem im „Figaro“ veröffentlichten Text sprachen Kollegen von Schauspieler Gérard Depardieu von einer „Lynchjustiz“ und beklagten den „Hass, der sich über seine Person ergießt“. Die Unschuldsvermutung werde missachtet. Depardieu wird Vergewaltigung und Missbrauch vorgeworfen.
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