Seine Qualitäten als höchst wandelbarer und vielseitiger Schauspieler scheinen unbestritten – ob er nun den großnasigen Cyrano von Bergerac, Hamlet oder Christoph Kolumbus mimte. Im Film „Das Wunder von Marseille“ etwa lotete er als grantiger Schachlehrer feinste Facetten seiner Kunst aus, er gab aber auch schon einen abgehalfterten Schlagersänger, einen Schlachthofarbeiter oder einen Alzheimer-Patienten. Wuchtig in seiner Erscheinung, feinfühlig in seiner Darstellungspalette.
Schwere Vorwürfe
Gérard Depardieu, Schauspiel-Titan im freien Fall
Gérard Depardieu, eine Institution des Films, ist mittlerweile eine „Schande für Frankreich“.
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