An der Herzchirurgie des LKH Uniklinikums steigen die Wartezeiten auf geplante Eingriffe. Der Kleinen Zeitung liegen detaillierte Informationen von Patienten vor, die monatelang auf eine OP warten. Geplante Operationen werden laufend verschoben, OP-Säle gesperrt, Ärzte sagen: „Wir jonglieren, wir verschieben, wir haben keine Ressourcen mehr.“ Offiziell heißt es seitens des LKH Uniklinikums Graz, dass Not- und akute Fälle selbstverständlich sofort behandelt werden: „Derzeit befinden sich an der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie 110 Patient*innen mit der ,Dringlichkeitsstufe 2, auf der Warteliste. Dabei handelt es sich um Patientinnen und Patienten mit einem geplanten Eingriff. Für diese Personen besteht aufgrund dieser Wartezeit keine absehbare akute Gefahr.“
Grazer Herzchirurgie
Warum 110 Patienten Monate lang auf eine Herz-OP warten müssen
Die Wartezeiten für geplante Herz-Operationen am LKH Uniklinikum Graz steigen massiv an. Hintergründe zeigen, was sich ändern muss – aber auch, was aktuell nicht zu ändern ist.
© Jürgen Fuchs