AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

ElektromobilitätWarum Volkswagen alles auf eine Karte setzt

Ein Mann sieht grün: Volkswagen-Boss Herbert Diess hat dem Konzern eine radikale Wende hin zur Elektromobilität verordnet. Und schafft sich damit nicht nur Freunde.

Jetzt weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Ihr Testabo beinhaltet:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Zugriff auf die Smartphone App
  • Test endet automatisch nach 4 Wochen
Wer bremst, verliert. VW-Boss Herbert Diess macht beim Elektroauto höllisch Tempo © APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ (TOBIAS SCHWARZ)
 

Es ist seit Wochen das beherrschende Thema der Automobilbranche. Der radikale Schwenk von Volkswagen Richtung Elektromobilität setzt die Autowelt völlig unter Strom. Und sorgt für extreme Spannungen und Nervosität. Schließlich ist der Autobauer aus Wolfsburg nicht irgendein Hersteller. Er ist der größte Produzent der Welt. Und als solcher systemrelevant. Wenn der deutsche Gigant, der 655.000 Menschen beschäftigt und 10,8 Millionen Fahrzeuge pro Jahr baut, eine epochale Wende einleitet und den Schalter umlegt, dann hat das für die gesamte Industrie Konsequenzen.

Kommentare (3)

Kommentieren
duerni
0
0
Lesenswert?

Herr Diess ist der Getriebene - von der Politik der EU, denn......

..... er muss die von der EU geforderten CO2-Grenzwerte einhalten, um nicht Milliarden für deren Nichteinhaltung nach Brüssel überweisen zu müssen.
Wie die Autoindustrienation Deutschland damit klar kommt, steht nicht fest. Die Akkutechnologie wird sich zweifellos erheblich verbessern aber das ändert nichts daran, dass die Kapazität der Energiequelle "elektrischer Strom" dramatisch steigen muss, um den Bedarf decken zu können. Das von einschlägigen "Umweltschützern" bisher verniedlichte oder negierte Problem des Strom-TRANSPORTES wird eine ebenso große Herausforderung - Überlandleitungen - nein - Stromkabel - da wissen wir noch wenig über die Wirkung des entstehenden Magnetfeldes (abgesehen von den Kosten). An der Umstellung von fossiler auf erneuerbare Energie führt kein Weg vorbei - aber diese Weg ist länger als uns alles vorgegaukelt wird.
"Friday for Future" war notwendig - "Monday for New Future" ist es auch!

Antworten
scionescio
8
11
Lesenswert?

Diess wird als Totengräber von VW in die Geschichte eingehen ...

... weil der Akku als Energiespeicher eine problematische Sackgassentechnologie ist und deshalb nicht den Durchbruch schaffen wird.
Für eine vernünftige Ladestelleninfrastruktur sind Hunderte Milliarden Euros notwendig, die der Steuerzahler für ein paar Schmarotzer finanzieren soll - wenn die eAutofahrer die echten Kosten bezahlen müssten, wäre das Thema schnell beendet (das Tankstellennetz wurde privat finanziert, bei Ladestellen muss dagegen der Steuerzahler einspringen, weil es dahinter keinen Businesscase gibt - und wenn der Wasserstoff kommt, waren die Investionen für die Fische!)
Die Energiesparlampe konnte sich auch nicht durchsetzen und geblieben sind nur Berge von Sondermüll - erst die LED Technologie brachte den Durchbruch ... genau gleich verhält es sich mit Akku und Wasserstoff!

Antworten
gerbur
3
2
Lesenswert?

@scionescio

Ich fürchte auch für VW, dass dies so kommen wird! Aber zumindest für stationäre Strombezieher könnten die dann in großer Menge vorhandenen Akkus als Energiespeicher Verwendung finden.

Antworten