Rund 180 Gebäude und knapp 3700 Grundstücke gehören der Stadt Klagenfurt oder stadteigenen Gesellschaften. Dazu zählen Schulen, Kindergärten, Gemeindewohnungen und Ämter – unter anderem auch das sogenannte Bohrerhaus mit der Adresse Villacher Straße 31. Für das Mindestgebot von 660.000 Euro – der Schätzwert wurde durch einen gerichtlich beeideten Sachverständigen ermittelt – könnte das Haus in bester Lage, nämlich am Fuß des Kreuzbergls zum noblen Villenviertel, den Besitzer wechseln.

Das Gebäude, das um 1900 erbaut wurde, ist aktuell noch ein wichtiges Verwaltungsgebäude der Stadt, in dem unter anderem das Beschaffungsmanagement, das Facility Management und der Stadtrechnungshof auf einer Fläche von 618 Quadratmetern untergebracht sind. Das Gebäude selbst wurde immer wieder saniert, eine große asphaltierte sowie mit Rasenverbundsteinen gepflasterte Fläche gehört ebenfalls dazu.

Nur mit Zustimmung des Gemeinderates

„Das Haus zu verkaufen wurde bereits vor Jahren beschlossen“, erklärt dazu der zuständige Referent, Julian Geier (ÖVP). Im Zuge eines Immobilienmaßnahmenpakets war es daher schon einmal am Markt. „Es gab zwar Interessenten, aber kein einziges Angebot“, erinnert sich Geier. Bis 14. August (12 Uhr) kann man sein Interesse am Erwerb der Liegenschaft mit einer Preisvorstellung abgeben. Eine Besichtigung ist nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Ein allfälliger Verkauf bedarf allerdings der Zustimmung des Gemeinderates der Landeshauptstadt.