„Es ist extrem cool, dass es Beachvolleyball wieder am Wörthersee gibt“, „wir sind mit Begeisterung dabei, haben bei 15 Stunden am Tag Sand zu rechen viel Spaß“, „für mich als Klagenfurter ist es einfach genial, wenn ich vor meinen Freunden und meiner Familie hier am See baggern kann, bei uns allen kehren Erinnerungen an die große Beachvolleyballzeit am See zurück“, so lautet fast der einhellige Tenor der Damen und Herren, die in der Sandkiste in der Werzer Arena baggern, die dafür sorgen, dass die Aktiven einen ebenen Untergrund haben und jener, die auf den Tribünen sitzen, die Aktiven anfeuern und bei den heißen Rhythmen so richtig mitgehen. Möglich machen das alles Marcus Mitzner als Veranstalter, Hauptsponsor „hitschies“, das Werzers Hotel Resort, die Gemeinde Pörtschach, das Land Kärnten und der Tourismusverband. „Die Idee hatte eigentlich Hannes Jagerhofer vor einigen Jahren, doch mit ihm hat es nicht geklappt.“
Nun gab es zwei Interessenten und wir haben uns für Marcus Mitzner und sein Team entschieden“, verrät Pörtschach-Bürgermeisterin Siliva Häusl-Benz, „wir hoffen, das Event wird auch in den nächsten Jahren hier stattfinden.“ Das kann sich auch Mitzner „sehr gut vorstellen. Für uns ist das sicher keine Eintagsfliege, wir wollen wachsen, größer und internationaler werden. Die Voraussetzungen dafür sind hier total gegeben. Unser Wunsch ist es, einmal wieder so ein Event auf die Beine zu stellen, wie es früher die World Tour war.“ Wie man Veranstaltungen macht, weiß Mitzner, stellt er doch mit seiner Firma „Sporthletix“ Indoor-Triathlons auf die Beine, managt die Beachzone (Beachvolleyball-Turnier) und auch das kommende Public Viewing während der Fußball-WM. Ein entscheidender Partner ist das Werzers Hotel Resort.
Ein Herzensprojekt
„Für mich ist das Beachvolleyball ein Herzensprojekt, wir bezahlen 140 der 275 Tonnen Sand und bauen damit hinter dem Centre Court einen Beachvolleyball-Platz der bestehen bleiben soll“, verrät Hotel-Direktor Roland Hirtenfelder, „wenn sich das Event erfolgreich weiterentwickelt, dann sind wir weiter dabei.“ Das verspricht auch der Chef des Hauptsponsors „hitschies“ Philip Hitschler-Becker: „Meine Familie macht seit 45 Jahren Urlaub am Wörthersee und als wir von dem Projekt erfahren haben, sind wir sofort eingestiegen. See, Beachvolleyball und Süßigkeiten passen ideal zusammen, wir wollen hier etwas entwickeln.“
Lukas Steiner, Österreich- und Schweizchef von „hitschies“ wird etwas konkreter: „Es war mein Kindheitstraum einmal Beachvolleyball zu veranstalten. Als ich Philip den Vorschlag gemacht habe, war er sofort dabei. Unser Ziel ist es, auf dem Süßigkeiten-Markt und beim Beachvolleyball die Nummer eins weltweit zu werden. Daher wurde das Event schon für ein paar Jahre fixiert und es wird am Wörthersee bleiben.“ Was dieses Event kostet, will niemand so genau sagen. Nur so viel: es verschlingt einen hohen sechsstelligen Betrag. Sportlich fehlen heuer die starken ausländischen Teams. „Da zeitgleich ein Turnier auf den Philippinen in Szene geht und dann gleich eines in Tschechien, sind nur österreichische Teams dabei“, erklärt Xandi Huber, der mit Robin Seidl nach zwei 2:0-Siegen in die K.o.-Phase eingezogen ist. Das Topgesetzte Duo Berger/Hammarberg hat seine Teilnahme kurzfristig zurückgezogen.