Das Comeback des vierbeinigen Ermittlers wurde von „Kommissar Rex“-Fans sehnsüchtig erwartet. Seit April ist die Neuauflage auf ORF 1 sowie Sat.1 zu sehen. Am Montag wurde Episode Nummer vier von sechs gezeigt, die in Teilen im altehrwürdigen Südbahnhotel am Semmering gedreht wurde. Doch viele Zuseherinnen und Zuseher zeigen sich in Online-Reaktionen von der Folge „Tod im Rampenlicht“ bitter enttäuscht.

„Die gestrige Folge war zum Einschlafen, ohne Spannung, hoffentlich geht‘s nicht so weiter“, schreibt etwa eine Userin unter ein Facebook-Posting von ORF 1. Andere resümieren: „Total langweilig“, „einfach nur furchtbar“, „uninteressant“, „hab abgedreht“. In den Kommentaren zu einem Beitrag von MR Film Produktion, die hinter der neuen Staffel steht, ist zu lesen: „Langweilig und schlecht gespielt“ oder sogar „Schas der Sonderklasse“.

„Spannend und ur lustig zugleich“

Nicht alle Zuschauer stellen „Tod im Rampenlicht“ jedoch ein schlechtes Zeugnis aus. Neben viel Kritik gibt es vereinzelt auch zufriedene Stimmen: „Am Anfang etwas zäh, aber dann wurde es richtig spannend. Top Besetzung, Frau Minnichmayr ist eine Klasse für sich“, heißt es unter einem Instagram-Posting des ORF. Weitere Nutzer schreiben auf Facebook: „(Die) heutige Folge war der Hammer! Spannend und ur lustig zugleich“ oder „Bis jetzt auch alle Sendungen gesehen, einfach super“.

In der Episode fahren Chefinspektor Max Steiner (Maximilian Brückner) und Julia (Maddalena Hirschal) mit Kommissar Rex auf der Rückbank in Richtung Semmering, um eine Theateraufführung im Südbahnhotel anzuschauen. Dort geraten sie jedoch gemeinsam mit dem Theater-Ensemble in Geiselhaft. Nachdem der Intendant der Gruppe im Vorjahr an einem Stromschlag gestorben war, vermint der zu Unrecht verurteilte technische Leiter das verlassene Hotel, um seine Unschuld zu beweisen.

„Großartiger Drehort“

Die Abenteuer der Spürnase waren im Oktober nahe der steirischen Grenze gedreht worden. „Als Drehort ist das Südbahnhotel großartig, es gibt einfach alles hier“, schwärmte Schauspieler Ferdinand Seebacher (Inspektor Felix Burger).

Im Schnitt sahen die Folge 587.000 Zuseher. In der Vorwoche hatte „Kommissar Rex“ rund 620.000 Zuschauer bei einem Marktanteil von 25 Prozent erreicht. Folge eins sahen rund 750.000 Menschen bei einem Marktanteil von 29 Prozent - das ist vergleichbar mit einem rot-weiß-roten Tatort.