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UmfrageWem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen

Am liebsten den Eltern, aber eher den Nachbarn als Schwiegereltern.

Österreicher trauen noch am ehesten der eigenen Verwandtschaft die Wohnungsschlüssel an
Österreicher trauen noch am ehesten der eigenen Verwandtschaft die Wohnungsschlüssel an © (c) BillionPhotos.com - stock.adobe.com
 

Ihre Wohnungen und Häuser vertrauen die Österreicher im Urlaub nicht jedem an: Doppelt so viele würden während ihres Urlaubs lieber den Nachbarn (14 Prozent) als die Schwiegereltern (sieben Prozent) darauf aufpassen lassen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag von immowelt.at, die unter 501 Nutzern der Plattform ab 18 Jahren im Februar durchgeführt worden ist. Aufpasser Nummer eins sind die Eltern.

Beliebte Wohnungshüter

Generell vertrauen die Österreicher noch am ehesten der eigenen Verwandtschaft die Wohnungsschlüssel an: Knapp zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) würden Verwandte auf die Wohnung aufpassen lassen, das meiste Vertrauen genießen die eigenen Eltern mit 33 Prozent. Neben den Eltern sind Geschwister (elf Prozent) oder andere Verwandte (13 Prozent), wie Kinder oder Enkelkinder, beliebte Wohnungshüter. Die Schwiegereltern schnitten am schlechtesten ab. Sieben Prozent der Befragten würden sogar überhaupt niemanden in die eigenen vier Wände lassen, hieß es am Montag in einer Aussendung des Immobilienportals.
Ganz anonym sollte die Hausbetreuung allerdings auch nicht sein - entsprechende Dienste würde keiner der Befragten in Anspruch nehmen.

In die Hände des Nachbarn würden 14 Prozent der Urlauber ihre Räumlichkeiten geben, die Schwiegereltern sind hingegen nur bei sieben Prozent erste Wahl. Auch Freunde (15 Prozent) sind den Österreichern mit lieber als die angeheiratete Verwandtschaft. Besonders auffallend: Mit zunehmendem Alter überlassen die Befragten ihre Wohnung seltener Familienmitgliedern, dafür immer häufiger den Nachbarn. Einerseits, weil sie diese schon länger kennen - andererseits, weil bei den Über-60-Jährigen weniger Verwandte am Leben und die Optionen für Aufpasser somit begrenzt sind.

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