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EZBEckpunkte für "Digital Euro" stehen: Es gibt keine Zinsen

"Handelsblatt": Nutzer des Digital Euro sollen keine Zinsen bekommen. Für jeden Bürger sei eine Höchststsumme vorgesehen.

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Euromuenzen im Stapel auf  Eurogeldscheinen, Panorama, Hintergrund
Die Euro-Notenbank hat bisher noch nicht entschieden, ob sie grünes Licht für das Projekt eines digitalen Euro geben soll © v.poth - stock.adobe.com
 

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist sich nach Zeitungsinformationen über wichtige Eckpunkte ihres Konzepts für einen digitalen Euro einig. Der entscheidende Bericht für den EZB-Rat sei fast fertig und die Währung solle "Digital Euro" heißen, berichtete das "Handelsblatt" am Mittwoch unter Berufung auf Notenbankkreise.

Die Digitalwährung solle wahrscheinlich nicht auf der Blockchain-Technologie basieren. Die EZB wolle sich die Markenrechte für die Bezeichnung "Digital Euro" sichern. Ein EZB-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Noch keine Entscheidung

Die Euro-Notenbank hat bisher noch nicht entschieden, ob sie grünes Licht für das Projekt eines digitalen Euro geben soll. Das soll nach früheren EZB-Angaben um die Jahresmitte geschehen. Bis eine Digitalwährung eingeführt werden kann, wird es nach Schätzungen von Notenbankchefin Christine Lagarde noch rund vier Jahre dauern. Rund um den Globus prüfen derzeit Notenbanken die Einführung digitaler Versionen ihrer Währungen, um den Zahlungsverkehr zu modernisieren. Auch die drohende Konkurrenz durch Cyberwährungen internationaler Technologiekonzerne - wie etwa die geplante Kryptodevise Diem von Facebook - spielt bei den Überlegungen eine wichtige Rolle.

Keine Zinsen für Digital Euro

Den Zeitungsinformationen zufolge sollen Nutzer des Digital Euro für ihn keine Zinsen bekommen, auch sollen keine Minuszinsen anfallen. Für die Digitalwährung solle es konventionelle Konten unter Kontrolle der EZB geben. Vorgesehen sei auch, dass jeder Bürger nur eine Höchstsumme des Digital Euro in einer elektronischen Geldbörse (Wallet) speichern kann. Zur Diskussion stehe eine Summe von 3.00 Euro. Die Wallets sollen von Banken oder anderen Finanzdienstleistern in Verbindung mit einem konventionellen Konto angeboten werden.

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Danke für Ihr Verständnis.

tenke
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3 Euro?

Oder doch Fehler im Artikel?!

Hapi67
3
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Still und leise

wird im Hintergrund seit Jahren gearbeitet.
Oberstes offizielles Ziel ist der Datenschutz und die Anonymität der Anwender-in der Praxis wirds etwas anders ausschauen.
Null Einigkeit und Lösungskompetenz seit Jahren bei allen großen aktuellen Themen.

Auftretende Probleme werden zwecks Lösungsfindung mit immer neuen Geldern zugeschüttet, was am Niedergang dieser Fehlkonstruktion nichts ändert.

Vielen Dank

FraSch
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Ende des Bargeld

Digitale Geldbörse mit 3.00Euro max. Betrag macht sicher Sinn- Hochachtung dem Ideengeber!!!

hewinkle10
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Was soll denn das bringen?

Ich kann auch heute schon „normale“ Euros von einem Konto auf ein anderes Konto verschieben. Dauert max 1 Tag…wenn man es mit paypal macht in 1 Sekunde. Was soll also ein digitaler Euro? Versteh den Sinn nicht!

Blaumacher
4
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Was es bringen soll?

Einfach beantwortet......das Ende des Bargeldes.....
Die Bank weiß dann auch wenn du beim Bauern einen Sack Kartoffeln kaufst..... der jetzt in der Regel noch bar bezahlt wird, oder der Fliesenleger vom Samstag Nachmittag...:-)
Freut euch

hewinkle10
8
3
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Es geht nur um die Einführung des digitalen Euros

Ach, die Abschaffung des Bargeldes steht doch gar nicht zur Diskussion…