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TIPSEZB lotet Machbarkeit eines digitalen Euro aus

Weltweit arbeiten Zentralbanken an digitalen Ergänzungen zu ihrer Währung. Die EZB sieht die bestehende TIPS-Technologie als Basis für einen digitalen Euro.

EZB-Chefin Christine Lagarde
EZB-Chefin Christine Lagarde © AFP
 

Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt ihre Arbeiten an einem digitalen Euro voran. Die EZB prüfe die Möglichkeit, ob eine digitale Version der Gemeinschaftswährung mit Hilfe des elektronischen Systems TIPS für blitzschnelle Zahlungen eingeführt werden könnte, sagte Italiens Notenbank-Chef Ignazio Visco am Freitag.

Die "Target Instant Payment Settlement" genannte Technologie (TIPS) erlaubt es Firmen und Privatkunden, über ihre Bank rund um die Uhr innerhalb von wenigen Sekunden Gelder an den jeweiligen Empfänger zu transferieren.

Längers Projekt

"TIPS könnte eine der Säulen sein für die mögliche Umsetzung eines digitalen Euro", sagte das EZB-Ratsmitglied. Zentralbank-Präsidentin Christine Lagarde hatte unlängst in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, sie rechne mit einem digitalen Euro. Eine sichere Digitalwährung benötige aber Zeit. Sie hoffe, dass dies nicht länger als fünf Jahre dauern werde.

Laut einer Umfrage der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) arbeiten inzwischen immer mehr Zentralbanken an der Einführung digitaler Versionen ihrer Währungen. Die Bahamas waren 2020 als weltweit erstes Land mit der Einführung des "Sand Dollar" vorgeprescht. China testete zuletzt in großem Stil eine digitale Version des Yuan.

 

Kommentare (6)
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Hapi67
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Ist mir leider entgangen,

das es eine europaweite Befragung zu diesem Thema mit unglaublichen 8000 Teilnehmern bei Hunderten Millionen Bürger gab, die sich für die Einführung mit den wichtigsten Punkten wie Anonymität und Sicherheit ausgesprochen haben.
Nach der geplanten Arbeitsgruppe ist die Einführung ohnehin erst in 5 Jahren und noch dazu parallel zum Bargeld geplant-also alles gut.
Schließlich brauchen wir es dringend, um keinen Wettbewerbsnachteil zu Staaten wie China oder Unternehmen wie Facebook zu haben wird argumentiert.
Ja, in einem demokratischen Staat wie China lassen sich solche Projekte auch leichter und schneller vorantreiben-Überwachung kann dann sicher analog wie bei der Werbung in den neuen Apps beim iPhone auf Wunsch entfernt werden.

Liebe KLZ-superwichtiges Thema für die Zukunft, leider in einem kleinen überlesbaren Artikel verpackt ohne Vor-/Nachteile, was uns alle in Zukunft betreffen wird.
Bin überzeugt, da ist mehr drin und das könnt Ihr besser.
Schöne Grüße

Hapi67
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Die Schlagzeile sollte lauten

Die EZB lotet die Machbarkeit zur Abschaffung des Bargeldes aus.

Zwar etwas reißerisch der Titel-würde der Wichtigkeit des Themas und des Inhaltes aber die erforderliche Aufmerksamkeit schenken-betrifft uns alle Tag für Tag.

KleineZeitung
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Mehr davon

Ihre Anregung an uns leite ich gerne weiter.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion

FALDU
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Nicht nötig...

ich glaube wenig daran, dass die Schuldner es so eilig haben werden mit Ihren Überweisungen,
so dass die Gläubiger innerhalb eines Tages ihre offenen Forderungen beglichen bekommen.

landbader
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Skurril

Was ist an den bisherigen Euros nicht digital ? Die Allermeisten sind nämlich nur elektronisch auf Bankkonten vorhanden.

Hako2020
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6
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Das

stimmt,jeder Euro wird digital überwiesen,früher als noch der Briefträger
die Rente brachte,und man mit dem Erlagschein und Bargeld zur Post
ging um eine Zahlung zu tätigen,war das Geld anfassbar,heute ist aber alles
nur mehr auf Papier.Für was also noch ein Art von digitalen Euro?
Das einzige nicht digitale Geld ist in meiner Brieftasche,und nur das
wollen sie digitalisieren. Die EZB treibt uns in eine Bargeldlose Zukunft.