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EZB-Rat tagt am DonnerstagUnter Zugzwang: Wie weit öffnet die EZB die Geldschleusen noch?

Mit Ankündigung einer „Neukalibrierung der Instrumente“ hat EZB-Chefin Christine Lagarde Hoffnung auf weitere Hilfsgelder geschürt. Zinsen werden sich wohl nicht ändern.

EZB-Chefin Christine Lagarde
EZB-Chefin Christine Lagarde © (c) AP (Jean-François Badias)
 

Die EZB werde auch in der zweiten Welle da sein, hat EZB-Chefin Christine Lagarde bei der Zinssitzung im Oktober gesagt und darauf hingewiesen, dass die EZB im Dezember ihre „Instrumente der Lage entsprechend neu kalibrieren wird“. Damit hat sie die Erwartungen an die morgige Zinssitzung nach oben geschraubt. „Sie hat sich selbst unter Zugzwang gesetzt“, sagt Peter Brezinschek, Chefanalyst der Raiffeisen Bank International. „Wir sind in einer Zwischenlage zwischen hohen Infektionen und Hoffnungen auf eine Impfung. Jetzt wäre es besser, abzuwarten“, sagt der Experte. Deshalb geht die Mehrzahl der Ökonomen auch nicht davon aus, dass die EZB die Zinssätze verändern wird. Auch die Prognosen für 2021 und 2022 werden aktualisiert. Sie werden die Auswirkungen der Viruskrise noch deutlicher darlegen. Erschwerend hinzu kommt die seit Monaten negative Inflation im Euroraum.

Kommentare (3)
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CloneOne
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Wie lange noch?

Bis wir wieder die Banken retten müssen!

hewinkle10
3
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Banken muss man nicht retten

Im schlimmsten Fall muss man sie zwischenfinanzieren.

mcmcdonald
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Hurra!

Dann kriegen wir das Geld wieder zurück das zur Zwischenfinanzierung mit unseren Steuern beigetragen hat? Bin ich aber froh....