Ein Vierteljahrhundert hatte das Harley-Treffen Zeit, sich in Kärnten zu etablieren. So lange brauchte die zahlungskräftige Kundschaft nicht, um die Tourismusbranche zu überzeugen. Auch, wenn im Sog der GTI-Gegner die Kritik an Motorevents lauter wird. "Das Harley-Treffen kann man nicht mit einem Tuning-Treffen vergleichen. Der Veranstalter ist um Regeln bemüht. Die European Bike Week hat eine erheblich größere Akzeptanz. Diesen Weg gehen wir weiter", entgegnet Georg Overs, Geschäftsführer der Tourismusregion Villach-Faaker See-Ossiacher See.
Seit Mittwochabend ist zudem mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags auf der Faaker-See-Insel die Verlängerung bis 2030 fixiert.
Harley-Treffen bis 2030 sicher
Für European Bike Week sehen Cheftouristiker "kein Ablaufdatum"
Nach der Vertragsunterzeichnung bleibt Europas größtes Motorradevent bis 2030 in Kärnten. Chefs von Kärnten Werbung und Tourismusregion sehen darin kein Ablaufdatum, wohl aber das Potenzial für einen Wandel. Villach zieht mit.
© Helmuth Weichselbraun