"Gemessen an den betroffenen Dienstnehmern – rund 3300 – handelt es sich um die größte Insolvenz der letzten zehn Jahre in Österreich", bemerkt der Alpenländische Kreditorenverband (AKV). Die Leiner & Kika Möbelhandels GmbH hat Montag am späten Nachmittag beim Landesgericht St. Pölten ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eingebracht. Das Verfahren dürfte im Lauf des Dienstags eröffnet werden, das Gericht wird einen Insolvenzverwalter bestimmen.
Antrag bei Gericht
Kika/Leiner meldet Insolvenz an: "Die größte Pleite der letzten zehn Jahre"
Jetzt ist es amtlich: Kika/Leiner ist insolvent und hat ein Sanierungsverfahren beantragt. Das Unternehmen beziffert die Verbindlichkeiten mit 132 Millionen Euro – das könnte aber noch mehr werden.
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