Eine wahre Energiewende vollzieht Kärnten im neuen Regierungsprogramm der SPÖ/ÖVP-Koalition bei Freiflächen-Photovoltaik und – mutmaßlich – bei Windrädern. Lautete bisher das Mantra, "Dachflächen-PV zuerst" und nicht mehr als maximal 50 Windräder landesweit, wird nun die selbst eingelegte Handbremse gelöst. Zwar bleibe die Installierung von PV auf Dachflächen "prioritäres Ziel", gleichzeitig werden aber auch erstmals Freiflächen-Anlagen zur Stromerzeugung zugelassen, um den prognostizierten Energiebedarf abzudecken. Und zwar nicht nur auf belasteten Flächen, sondern auch auf Grenzertragsflächen, Emissionsstreifen und versiegelten Flächen. Auch Agri-PV – die kombinierte Nutzung von Sonnenenergie und Landwirtschaft – soll nun möglich werden.
Das kommt auf Kärntner zu
Kärntner Koalitionspakt auf dem Prüfstand: Was geplant ist und was fehlt
Blick auf gewichtige Passagen im SPÖ-ÖVP-Regierungsprogramm: Welche Kehrtwenden anstehen, was sich ändern soll – und wo die Regierung Nachbesserungsbedarf hat.
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