Bei dem von der FPÖ Kärnten initiierten Hypo-U-Ausschuss des Kärntner Landtages wurde gestern Margit Kraker, die Präsidentin des Rechnungshofes Österreich, als Auskunftsperson befragt, gemeinsam mit ihren Kollegen Bernhard Beybel und Thomas Hedl. In ihrem Eingangsstatement referierte sie für die anwesenden Abgeordneten noch einmal über die Genese des Hypo-Debakels bis hin zur Schaffung des Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (KAF) zur Reduzierung des Haftungsrisikos des Landes Kärnten. Und sie verwies darauf, dass die Haftungen des Landes 2006 einen Höchststand von 24,7 Milliarden Euro erreicht hatten. 2015 habe weiter die Gefahr bestanden, dass Gläubiger die Haftungen in Anspruch nehmen.
Hypo-U-Ausschuss
Kraker: "Es gab nichts Vergleichbares, die Situation war einzigartig"
Frage im U-Ausschuss an Margit Kraker, Präsidentin des Rechnungshofes: Was hätte Kärnten besser machen können? "Ob es eine bessere Alternative gegeben hätte, ist schwer zu sagen."
© Arkos Burg