Seit heute ist es vorbei mit der billigen Tankfüllung in Ungarn. Der staatlich subventionierte Einheitspreis von 480 Forint (1,24 Euro) je Liter gilt nur noch für Einheimische, Ausländer sollen den Marktpreis zahlen. Das ist laut Autofahrerklubs EU-rechtlich nicht haltbar. Auch die praktische Umsetzung ist unklar. "Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass das an der Kassa hinterlegt ist", sagte ein ARBÖ-Sprecher. Das funktioniert aber noch nicht, wie das Beispiel OMV zeigt.
Kritik an Regelung
Tanken in Ungarn: Höhere Spritpreise für Ausländer sorgen für Wirbel
Ab Freitag können in Ungarn prinzipiell nur noch Fahrzeuge mit ungarischem, serbischem oder slowenischem Kennzeichen für den billigen Einheitspreis von 480 Forint (1,23 Euro) für einen Liter Benzin bzw. Diesel tanken. Praktische Umsetzung lässt noch viele Fragen offen.
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