Jahr der Weichenstellungen Energie Steiermark: Konsortium um Raiffeisen könnte Anteil übernehmen

Alles neu für Landes-Stromfirma: Australische Investoren bereiten Ausstieg vor. Steirer-Konsortium unter Führung von Raiffeisen soll 25-Prozent-Anteil übernehmen. Dazu gibt’s bald neue Chefs für Vorstand und Aufsichtsrat.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Energie Steiermark: Konsortium um Raiffeisen könnte Anteil übernehmen
Der Energie Steiermark steht ein Jahr mit wichtigen Weichenstellungen bevor: Vorstände Christian Purrer (rechts) und Martin Graf © (c) Harry Schiffer
 

Im Strom-, Wärme- und Gaskonzern Energie Steiermark werden in den nächsten Monaten die Weichen für weitreichende Veränderungen gestellt. Denn sowohl personell als auch auf Seite der Investoren bleibt kein Stein auf dem anderen. Der langjährige Vorsitzende des Aufsichtsrates, Josef Mülner (74), sowie der Chef des zweiköpfigen Konzernvorstands, Christian Purrer (er feiert am morgigen Freitag seinen 67. Geburtstag) scheiden 2023 altersbedingt aus. Die Karten in diesen Gremien werden deshalb schon heuer neu gemischt. Potenzielle Nachfolger haben sich längst in Position gebracht.

Kommentare (8)
Cveno
1
5
Lesenswert?

Über 65.

Alle Personen die 65 sind sollen in Pension gehen und nicht jüngeren einen Arbeitsplatz verstellen.

Patriot
17
14
Lesenswert?

Raiffeisen und Nagl steigen ein? Ein trifftiger Grund den Stromanbieter zu wechseln!

.

Herzilein1103
2
20
Lesenswert?

Einflussnahme

Was heißt , die Politik könnte wieder Einfluss nehmen, wenn die 25% ans Land gehen???? Die Politik hat immer alles in der E-Steiermark bestimmt. Das beginnt bei der Bestellung der Vorstände. Der in Wien geschasste Graf musste von den roten versorgt werden, der schwarze Purrer musste versorgt werden , damit er Sportfunktionär spielen darf und als eine Art steirischer Richard Lügner bei keiner Society Veranstaltung fehlt. Beide zeichnen sich dadurch aus , dass sie willfährige Werkzeuge der Landerregierer bei Sponsoring, Werbeeinschaltungen und Dividendenausschüttung sind. Top Manager sehen anders aus und solche werden sich auch nicht bewerben.

peso
3
15
Lesenswert?

Das Unternehmen wurde mit STEUERGELD gegründet, aufgebaut und dient NOCH IMMER zur Enegieversorgung des Bürgers/Steuerzahlers

Zu was es allerdings nicht zählen darf, weil es ja AUSSCHLIEßLICH VON UNS FINANZIERT wird, ist eine Bereicherung der POLITIK oder anderen Investoren. In Zeiten wie diesen, wo Energie mit Sicherheit eines der wertvollsten Güter st, beginnen diese D.... wieder mit dem Ausverkauf dieser Lebensgrundlage und verscherbeln das Unternehmen des Steuerzahlers. WOZU, die machen doch Gewinne bis zum Nimmerleinstag und MÜSSEN in erster Linie auf den Erhalt setzen und sonst nichts.

fiume
12
14
Lesenswert?

DAS GUTHABEN bei der Energie Stmk.

verschafft wahrscheinlich Ex-Bürgermeister Siegfried Nagl einen „verdienten“ Job bis zum endgültigen Ruhestand. Es wundert eigentlich nicht, was ein mit Steuergeld (84 Millionen Euro) finanzierter Kanal (ZSK) alles ermöglicht.

hortig
8
14
Lesenswert?

@fiume

Dann denken Die einmal nach, welche Jobs die ganzen Wahlverlierer der SPÖ bekommen haben. Ferk, Rieger, Schachner etc.....

Lodengrün
0
3
Lesenswert?

Die Klasse von Purrer @hortig

Ich kenne ihn, wird nicht mehr erreicht werden. Graf hat sie schon einmal nicht.

Herzilein1103
3
4
Lesenswert?

Welche ????

Welche Jobs haben die genannten bekommen ?????