Energiewende "Es gehört mehr Wahrheit in diese politische Diskussion hinein"

Vor dem heutigen Festakt zur 100-jährigen Firmenhistorie blicken die Vorstände der Energie Steiermark, Christian Purrer und Martin Graf, auf die ebenfalls historischen Herausforderungen der Energiewende – und ihre nicht immer friktionsfreie Umsetzung.

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Christian Purrer und Martin Graf
Christian Purrer und Martin Graf © LEX KARELLY
 

Vor 100 Jahren, im Jahr 1921 wurde die Steweag als Vorgänger der Energie Steiermark gegründet. Der Historiker Stefan Karner hat die Geschichte umfassend und kritisch aufgearbeitet, die Publikation wird heute am Abend erstmals präsentiert. Hat Sie bei dieser Aufarbeitung selbst etwas überrascht?
CHRISTIAN PURRER: Im Arbeitsalltag befasst man sich natürlich nicht so mit dem Blick in den Rückspiegel, aber es gab da schon überraschende und spannende Facetten, insbesondere die Entwicklung von einem immer wieder von Schwierigkeiten und finanziellen Engpässen gebeutelten Unternehmen, das auch stark auf kalorische Produktion gesetzt hat, hin zu einem wirtschaftlich stabil aufgestellten Unternehmen, das auch die Möglichkeit hat, notwendige Investitionen in erneuerbare Energien tätigen zu können.

MARTIN GRAF: Es ist auch interessant, Parallelen zum Heute auszumachen. Das ist zum einen der Pioniergeist, dass damals gleich nach der Gründung auf ein Wasserkraftwerk als Grundlage gesetzt wurde. Auch die Innovationen, auf die man gesetzt hat und die Technologien, mit denen man sich weiterentwickelt hat, sind auffällig. Die dritte Komponente ist die sehr enge Verbindung mit der steirischen Industrie und der steirischen Wirtschaft.

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