Arbeitsrecht3G am Arbeitsplatz: Lohn und Testkosten als größte Hürden

Die Einführung von 3G am Arbeitsplatz ist rechtlich sehr komplex. Vor allem Fragen der Lohnfortzahlung und der Testkosten müssten geklärt werden, sagt der Arbeitsrechtler.

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Symbolbild © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Nach dem Vorbild Italiens will das Gesundheitsministerium auch in Österreich eine 3G-Pflicht am Arbeitsplatz einführen. Wer nicht geimpft, genesen oder getestet ist, soll vom Arbeitgeber nachhause geschickt werden können. In der Wirtschaft wird das generell begrüßt, vor allem, weil es den Unternehmen eine Rechtssicherheit bietet.

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kuwa
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Was ist das Ziel ?

"Wer den Vorschriftenstaat kritisch sieht, wird in seiner Impf-Ablehnung nur bestärkt ...Ein Teil der Bevölkerung steht der Corona Impfung skeptisch bis ablehnend gegenüber. Der Staat versucht es mit Druck und provoziert vor allem eines : Trotz...Der Politik fällt nichts weiter ein, als die Nachteile für die Ungeimpften und die Vorteile für die Geimpften weiter zu vergrößern.Wer den Test der Impfung vorzieht, soll diesen zukünftig bezahlen, und obwohl ein zuverlässiger Test anderen eine weit größere Sicherheit vor Ansteckung bietet als die Impfung, werden immer häufiger getestete Ungeimpfte von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen..." Dieser Artikel erschien gestern in der "Die Welt". Das bringt die Sache auf den "Punkt" .Denn was soll das Ziel einer täglich morgendlichen Testpflicht für Ungeimpfte sein . Ich gehe davon aus, den Schutz für alle Arbeitnehmer zu erhöhen ? . Ich verweise auf die "Schutzformulierung" im Artikel oben und auf auch wissenschaftl. Studien, wonach seit Wochen ungetestete Geimpfte ( mit ebenfalls laut Studien ähnlicher Viruslast im Rachenraum ) das Virus weiterhin ungehindert an andere abgeben dürfen und permanent getestet Ungeimpfte , noch zusätzlich mit einer 3G Regel bunziert werden sollen. Es ist offensichtlich, daß eine solche "Regel" nur dazu dient, das Antreten des Arbeitsplatzes möglichst zu erschweren, unpraktikabel zu machen, um zur"Impfung" zu bekehren. ps-seit wann ist Italien`s Politik für österr.Politik ein Vorbild ?

ego cogito ergo sum
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Liebe (Noch-)Regierung

Diese schwachsinnige Verordnung wäre wohl das i-Tüpfelchen vor eurem nahenden Abgang!
Lasst die Arbeitgeber das wie gehabt selber regeln und kümmert euch um wichtigere Dinge!

Nebenbei gefragt: Wie lange soll diese Regelung dann aufrecht bleiben?

Alfa166
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Wir bei Knapp in Hart/Graz haben eine betriebliche Teststraße

und die nicht erst seit kurzem, sondern schon seit Anfang dieses Jahres. Also wie man sieht, es geht auch anders....

Schubarsky
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...ja, es geht auch anders:

Wie gut, selbst ein Unternehmen zu haben, in dem alle Mitarbeiter stolz
sind, das alles nicht zu brauchen.
Bei uns reicht 1G, wir rauchen und wir gendern nicht.
Dafür aber arbeiten alle motiviert mit!
Es geht eben auch anders...