Arbeitslosengeld senken? "Für wirkliche Effekte müsste man ziemlich stark an der Schraube drehen"

Bei noch immer hoher Arbeitslosigkeit gibt es in Österreich eine Rekordzahl an offenen Stellen. Warum ist das so? Und was kann man tun? Ein Gespräch mit Arbeitsmarkt-Forscher Rene Böheim.

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Arbeitsmarkt-Forscher Rene Böheim
Arbeitsmarkt-Forscher Rene Böheim © Adobe Stock/JKU
 

Herr Böheim, warum gibt es in Österreich so viele offene Stellen bei zugleich hoher Arbeitslosigkeit?
Auf der einen Seite gibt es Nachfrage für Beschäftigte, die ein bestimmtes Qualifikationsprofil mitbringen sollen. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die Arbeit nachfragen, diese Qualifikation aber nicht mitbringen. Jemand, der 20 Jahre als Installateur gearbeitet hat, wird nicht heute im Pflegebereich anfangen können. Die Leute haben ein anderes Portfolio an Fähigkeiten und Vorstellungen. Wir haben hier also ein „Mismatch“ – ein Auseinanderklaffen von nachgefragten Fähigkeiten und angebotenen Fähigkeiten. Außerdem sind die Jobs nicht immer dort, wo die Leute wohnen. Das ist dann ein regionales Mismatch. Klassisches Beispiel: Die Hoteliers in Tirol suchen die Arbeitslosen in Wien.

Kommentare (4)
Toyota11000
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Auch ein

sogen. Schwurbler.

RonaldMessics
5
8
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Und es gibt jene.....

.....Arbeitslosen, die durch Erbschaft nur geringe Kosten, und auch Einkommen haben. Und diese haben es auch nicht nötig arbeiten zu gehen.

Guccighost
9
4
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und wieder nur

bla bla bla bla

SoundofThunder
2
7
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😏

Tja,dass der Artikel für Sie nur Blabla ist wundert mich nicht.