Es tun sich in Österreich dieser Tage wieder einmal ideologische Gräben auf. Verantwortlich dafür zeichnet Arbeitsminister Martin Kocher. Dieser hatte in einem Interview mit der „Zeit im Bild 2“ gesagt, dass es bei der Vermittlung von arbeitslosen Menschen zurzeit „an der einen oder anderen Stelle nicht genug Verbindlichkeit“ gäbe. Um diese Verbindlichkeit wieder sicherzustellen, brauche es „Sanktionen“.
Sanktionen für Arbeitslose
Die Aufregung nach dem Kocher-Sager ist deplatziert
Der Anlass für die Aufregung rund um Sanktionen für arbeitslose Menschen ist keiner. Die ständige Debatte um Zumutbarkeitsbestimmungen darf Wesentliches nicht verdecken.
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