Sommer ist Unwetterzeit – und das heißt für die Versicherungen wenig Gutes. Sie müssen Jahr für Jahr tiefer in die Tasche greifen. „Die Schäden nehmen zu und unsere Leistungen kennen nur eine Richtung – nach oben“, erklärt Ralph Müller, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung. 2020 schlugen sich die Unwetterschäden bei der Wiener Städtischen mit 74 Millionen Euro nieder, ein Rekordwert, der heuer möglicherweise übertroffen wird; 2021 steht die Versicherung, größte Einzelgesellschaft der Vienna Insurance Group, bereits bei 38 Millionen Euro. „Seit 2003 haben wir für Schäden aus Unwettern und Naturkatastrophen mehr als eine Milliarde Euro aufgewendet“, sagt Müller.