K2-Kompetenzzentren verlängertForschungszentren: Millionen für die Flaggschiffe in Leoben und Graz

Zweite Vierjahresperiode mit 48 Millionen Euro aus Bundesmitteln gesichert. Von beteiligten Ländern kommen insgesamt weitere 24 Millionen Euro. Auch die K2-Komptenzzentren "Materials Center Leoben" sowie das "Virtual Vehicle" in Graz werden verlängert.

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© (c) APA/VIRTUAL VEHICLE (UNBEKANNT)
 

Die COMET-Kompetenzzentren stehehn für anwendungsorientierte Spitzenforschung auf höchstem Niveau. Drei K2-Kompetenzzentren, die im Rahmen des COMET-Programms gefördert werden, haben gerade ein gutes „Halbzeit-Zeugnis“ bekommen und sichern sich – beginnend mit 2022 – die Finanzierung für weitere fünf, von insgesamt neun Jahren, teilt die Forschungsförderungsgesellschaft FFG mit. Die zuständigen Bundesministerien (für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, BMK) sowie für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, BMDW) haben nach der positiven Zwischenevaluierung insgesamt 48 Millionen Euro aus Bundesmitteln für die zweite Förderperiode der drei COMET-K2-Zentren zur Verfügung gestellt. Die an den Zentren beteiligten Länder Oberösterreich, Steiermark und Tirol investieren weitere insgesamt 24 Millionen Euro in diese Forschungszentren.

Die drei COMET-Zentren sind:

  • das Center of Mechatronics GmbH in Linz
  • die Materials Center Leoben Forschung GmbH in Leoben
  • die Virtual Vehicle Research GmbH in Graz

Materials Center Leoben (MCL)

Die Materials Center Leoben Forschung GmbH ist ein international positioniertes Forschungsunternehmen und spezialisiert auf Werkstoffe, Herstell- und Verarbeitungsprozesse sowie innovative Werkstoffanwendung. Der Werkstofffokus liegt bei metallischen und keramischen Werkstoffen sowie deren Verbunden. Am MCL arbeiten rund 170 Mitarbeiter:innen im Rahmen kooperativer Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Mehr Infos gibt's hier

Virtual Vehicle

Die Virtual Vehicle Research GmbH ist ein führendes internationales F&E Zentrum für die Automobil-und Bahnindustrie mit Sitz in Graz und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter:innen. Das Kompetenzzentrum konzentriert sich auf die konsequente Virtualisierung der Fahrzeugentwicklung. Diese Verknüpfung von numerischen Simulationen und Hardware-Tests führt zu einem umfassenden Hardware-Software-System-Design.

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"Steirische Erfolgsgeschichte"

Die steirische Wirtschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl betont: „Die Kompetenzzentren sind eine steirische Erfolgsgeschichte und wesentliche Motoren für die Innovationskraft in unserem Bundesland. Es ist daher sehr erfreulich, dass die beiden steirischen K2-Zentren Virtual Vehicle und Materials Center Leoben verlängert werden. Damit ist sichergestellt, dass auch in den kommenden Jahren in der Steiermark Spitzenforschung auf internationalem Niveau zu wichtigen Zukunftsthemen stattfindet.“ 

"Sprungbrett für Ideen"

„Die COMET-Zentren wirken wie ein Sprungbrett für Ideen. Sie sind ein Erfolgsmodell, mit dem wir risikoreichere Forschung auf Spitzenniveau ermöglichen. Der Kompetenzaufbau, gerade durch die COMET-Zentren kommt vor allem dem Wirtschaftsstandort Österreich zugute und stärkt gleichzeitig unseren Wissenschafts- und Forschungsstandort enorm", betont Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

 „Forschung und Innovation sind wesentliche Wege aus der Krise und die beste Zukunftsversicherung für Arbeitsplätze – vor allem auch für einen klimafreundlichen Wirtschaftsstandort. COMET-Zentren sind wichtige Innovationstreiber und echte Vorreiter", so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Das gelte insbesondere jetzt, wenn es darum gehe, "der Klimakrise entschieden und intelligent zu begegnen, die Energiewende innovativ voranzutreiben und den Weg für eine klimafitte, nachhaltige Wirtschaftsweise weltweit zu ebnen“. 

Die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner gratulieren den K2-Zentren. „Das Ergebnis dieser Zwischenevaluierung gibt uns und allen Partnern mit unser Interventionslogik im COMET-Programm Recht. Wir sehen klar, dass die COMET-Zentren die richtigen Forschungsimpulse setzen und neue Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsinnovationen initiieren." Die Zentren "haben sich zu gut sichtbaren Forschungseinrichtungen entwickelt und spielen erfolgreich in der internationalen Liga mit".

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Gleisdorfer
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Der Fehlerteufel...

Falscher Artikel... Sorry!!!

Gleisdorfer
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Das interessiert niemanden...

Ja, es gibt Menschen die verdienen sehr viel Geld. Es gibt aber noch viel mehr Menschen, die verdienen nicht so viel Geld.

Es gibt Menschen die sind gesund und es gibt Menschen die sind krank.

Es gibt auch welche, die sind groß und einige die sind klein.

Oft weiß ich nicht, ob alles was in der Kleinen Zeitung geschrieben wird auch wirklich von großem Interesse ist.

Leider weiß auch ich nicht immer ob alles was ich schreibe richtig ist...

Schönen Montagabend.