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Austria Email Rekorde trotz Pandemie: Millionen-Investition in Knittelfeld

Austria-Email-Gruppe konnte Umsatz 2020 steigern. Erstmals mehr als 170.000 Speicher in Knittelfeld gefertigt. Enorm gestiegen sind zuletzt aber die Preise für Vormaterialien.

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Martin Hagleitner, Chef der Austria-Email-Gruppe
Martin Hagleitner, Chef der Austria-Email-Gruppe © (c) AE (Luiza Puiu)
 

Wenn wir an die Szenarien vom Frühjahr 2020 zurückdenken, dann ist das schon eine sehr überraschend positive Entwicklung“ – Martin Hagleitner, Chef der Austria-Email-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Umsatz konnte im Jahresvergleich von 73,5 auf 86,3 Millionen Euro gesteigert werden, das Ergebnis (EGT) lag bei 6,3 Millionen Euro. „Wir haben auch erstmals mehr als 170.000 Speicher in Knittelfeld gefertigt“, so Hagleitner. Die höchsten Zuwächse seien bei Produkten zur Erhöhung der Energieeffizienz und erneuerbaren Energie wie Pufferspeicher, Wärmepumpen und kombinierbaren Systemen erzielt worden. „Der positive Trend setzt sich auch im laufenden Jahr fort, wir verzeichnen im bisherigen Jahresverlauf abermals zweistellige Zuwachsraten“, sagt Hagleitner. Es sei daher durchaus realistisch in den nächsten zwei Jahren den Gruppenumsatz auf mehr als 100 Millionen Euro zu steigern. Es sei insgesamt „sehr erfreulich, dass die Sanierungsdynamik zunimmt und auch das Bewusstsein hinsichtlich Energieeffizienz bei den Konsumenten wächst.“ Stolz zeigt man sich zudem, dass man, ob der guten Auftrags- und Geschäftslage keine staatlichen Hilfen und auch keine Kurzarbeit in Anspruch nehmen musste. Genutzt werde jedoch die Investitionsprämie, in Knittelfeld fließen derzeit rund drei Millionen Euro in Digitalisierungsprojekte. Der Personalstand der Unternehmensgruppe sei auf 360 Beschäftigte gestiegen, „wir suchen weiterhin Fachkräfte“.

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