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Chef von Austria EmailHerkulesaufgabe: "700.000 Heizungen müssen modernisiert werden“

Die Regierung will die Sanierungsrate in Österreich beträchtlich erhöhen. Vor allem bei Heizanlagen ist der Handlungsbedarf groß.

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Martin Hagleitner
Martin Hagleitner © Austria Email/citronenrot
 

Gut zehn Millionen Euro hat Austria Email, Spezialist für Heiz- und Warmwassersysteme mit Sitz in Knittelfeld, allein in den letzten Jahren in den Standort investiert, an dem knapp 300 Beschäftigte arbeiten. Das Unternehmen, das mehrheitlich im Eigentum der französischen Groupe Atlantic (8000 Mitarbeiter, zwei Milliarden Euro Umsatz) steht, blickt den kommenden Jahren zuversichtlich entgegen. Das hat auch mit dem Regierungsprogramm zu tun, wie Vorstand Martin Hagleitner ausführt. Er zählt seit Jahren zu den prononcierten Kritikern der „viel zu niedrigen Sanierungsrate“ des österreichischen Gebäudebestands. Diese hat sich in den vergangenen Jahren auf unter ein Prozent marginalisiert. Die türkis-grüne Koalition hat sich nun einen Wert von drei Prozent zum Ziel gesetzt. Klar sei, „dass es dafür ein überzeugendes Offensivprogramm braucht“, betont Hagleitner, der im Programm eine „gute Mischung aus Anreizen und Geboten“ sieht und damit „das Potenzial, die Sanierungsrate signifikant zu steigern“, auch wenn teils noch Präzisierungen und Zeitpläne fehlten. Ehrgeizige Maßnahmen seien überfällig, so Hagleitner.

Kommentare (20)

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CuiBono
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Nachbar's Ölheizung

ziemlich alt übrigens, stinkt mir.
Buchstäblich. Meistens bei Niederdruck.

Aber kann ich ihm deswegen böse sein?

Er kann es sich genau so wenig leisten, das Ding raus zu werfen und was angeblich Klimaneutrales einzubauen, wie ich meinen perfekt funktionierenden - mit Scheitholz beheizten und ach-so katastrophal Feinstaub erzeugenden - Kachelofen.

Den Befürwortern der ganzen Hysterie rufe ich ins Gedächtnis:
die einst so seltsam verordneten Quecksilber-Energiesparlampen, mit denen den alten Glühbirnen der Garaus gemacht wurde. Hochgiftiger Sondermüll der Sonderklasse, von der Produktion bis zu der kaum stattfindenden fachgerechten Entsorgung.
Wer hinter dieser überfallsartigen Zwangsmaßnahme puren Industrie-Lobbyismus vermutet, ist wohl ein Schelm.
Ich bin gerne einer.

Die p.t. Diskussion ist eine Neuauflage.
Und sonst nix.

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gof1234
2
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Meine Ölheizung

wird heuer 43Jahre alt, wird jährlich gewartet, abgaswerte passen und funktioniert bestens. Die werde ich sicher nicht tauschen! Warum auch? Never change a winning system!

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crawler
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Also bei allem Verständnis

für die Klimathematik. Aber da müsste sìch die Regierung einmal dazu aufraffen und für alle verständlich erklären, warum eine Ölheizung mehr Emissionen in die Luft bläst als Holz- oder Pelletsheizungen. Es hat auch noch niemand verständlich erklärt, warum der Dieselmotor schlechter als ein Benzinmotor sein soll - natürlich immer vorausgesetzt einer professionelle Wartung und Einstellung. Ölheizungen brauchen ein jährliches Prüfungszertifikat betreffend der Emissionen. Bei Holz- Hackschnitzelheizungen kann alles ohne Prüfung gehäckselt bzw. verbrannt werden. Die Öko- Bewegung verdammt natürlich alles. Ausser sich selbst. Abseits der Demonstrationen leben und handeln alle gleich wie die vermeintlichen Umweltverschmutzer.

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UVermutung
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Der Unterschied Öl oder Holz ist Folgender...

Beim Holz wurde das CO2 das wieder in die Luft geht vom Baum in den letzten x0 Jahren von dort "entnommen".
Beim Öl auch, aber vor Jahrmillionen.
Damit werden wir wieder die Atmosphäre bekommen wie dazumal. (Farngewächse und Saurier sind damit ganz gut zurecht gekommen angeblich)

Aber in Prinzip haben Sie recht: Sie können das Öl verbrennen, wenn sie dafür den gleichen Brennwert an Holz irgendwo gaaaaanz tief eingraben. Und sie müssen mit der Hand graben...

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crawler
1
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Das übernehmen

anscheinend mittlerweile die Borkenkäfer.

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gerbur
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Net aufregen!

Schon ein erster zaghafter Versuch Zwangsmaßnahmen zu verordnen bringt die Regierung bei den nächsten Wahlen zu Fall.

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UVermutung
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Alle Gesetze sind Zwangsmassnahmen

Trotzdem meinen viele Leute, dass das besser ist als Faustrecht.
Aber es wird sicher immer vereinzelt Lemminge geben, die sich verzweifelt gegen die eigene Rettung wehren.

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rastimom
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Ölheizung

kein Problem mit dem Tausch 2035, wenn mir die Regierung das zahlt. Ansonsten sicher nicht. Sollen sie mich klagen.

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All that Jazz
2
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die Wirtschaft muss brummen...

und wenn das dann halt heißt, 700.000 Heizungen zwangsweise umzustellen. Da werden wieder ein paar sehr, sehr viel verdienen. Natürlich müssen die umweltschädlichen Heizungen weg - ein Beigeschmack bleibt.

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gorisoft
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Öko Bilanz

Ich habe schon vor 20 Jahren auf Biomasse umgestellt und auch meine Nachbarn dazu genommen und es sind alle sehr zufrieden. Man sollte mit seinen Nachbarn reden und einige Häuser zusammen schließen, es kommen ja nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch Wartung und Rauchfangkehrer dazu. So spare ich Kosten und tue auch was für die Umwelt.

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pesosope
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gorisoft

Sie tun nichts für die Umwelt, im Gegenteil, Sie verschmutzen jetzt mehr die Umwelt mit Kohlenmonoxid, Stickoxiden, unverbrannten Kohlewasserstoffen, Feinstaub und natürlich auch Kohlendioxid. Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen und Sie können auch die eine oder andere Realität außer Acht lassen, aber am Ende des Tages bleiben nackte Tatsachen und die zeigen die Verbrennung von Holz als umweltschädlichstes System ......lesen Sie doch einfach die Berichte des Umweltbundesamtes oder noch besser/einfacher, lesen Sie das Gesetz und fragen sich, warum gerade bei der Holzverbrennung doppelt so hohe Grenzwerte erlaubt sind!

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UVermutung
0
3
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Na ja alternativ zum verbrennen von Holz

Kann man damit Häuser und Möbel etc bauen. Aber irgenwann brennt das alles ab.
Um das Problem mit der vergleichsweise schlechteren Verbrennung zu lösen gibt es die möglichkeit Holzvergaser zu verwenden. Da wird sicher allerhand noch kommen.
Und den verbleibenden Rest als Dünger zu nutzen oder (tatsächlich 🙂 ) unterirdisch zu lagern.

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ichbindermeinung
12
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entspricht das der Gleichbehandlung / Diskriminierung /

gelten diese Heizölheizungs-Verbote eigentl. dann in allen anderen 26/27 EU-Ländern wegen der Gleichstellung/Gleichbehandlung/Diskriminierung der österr. Bürger..........und die Holz/Pellets/Hackschnitzelheizungen werden nicht verboten.....spiegel de vom 05 03 2019....leider dreckig....Doch was zu Hause für behagliche Wärme sorgt, entpuppt sich außerhalb der eigenen vier Wände als ein Problem für die Luftqualität: Denn Holzöfen sind Feinstaubschleudern. Nach einer Berechnung des Umweltbundesamts entsteht bei der Verbrennung von Holz im Schnitt 2500-mal mehr Feinstaub als bei einer Gasheizung.

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chrisu1702
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So

kann man den kleinen Mann und Frau das Geld aus der Tasche ziehen

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archiv
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700.000 Heizungen müssen modernisiert werden - steht in der Überschrift...


Verständnisfrage:
- werden auch moderne, umweltfreundiche Ölheizungen in Holzheizungen mit Hackschnitzel etc. umgebaut werden müssen?

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heku49
24
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Es gibt kein umweltfreundliche Ölheizung!

Sind nur besser als alte, aber umweltfreundlich ist keine!

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pesosope
5
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heku49

.....aber immer noch umweltfreundlicher als Holzheizungen, nachzulesen im Gesetz (Grenzwerte Schadstoffemissionen) oder in den Berichten des UBA oder auf Messprotokollen

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Horstreinhard
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Welches Heizsystem ist umweltfreundlich?

Verbrennung erzeugt Abgase, egal welcher Brennstoff verwendet wird. Es ist lediglich Lobbyismus, mit dem uns bestimmte Lösungen eingeredet werden! Es geht um Geld, das zu verdienen ist, die Kosten tragen die Bürger.

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umo10
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Neue Heizungen Ja

Aber warum muss das bei mindestrentner sein???

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Stratusin
7
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Muss man Mindestrentner sein,

um eine teure Ölheizung zu haben? Weil billig ist es schon lange nicht mehr damit zu heizen!

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