Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

10 Milliarden Anzeigen blockiertAmazon vernichtet zwei Millionen gefälschte Produkte

Online-Riese Amazon blockierte im Vorjahr zehn Milliarden Anzeigen für wohl gefälschte Produkte. Insgesamt wurden zwei Millionen gefälschte Artikel aus dem Verkehr gezogen und vernichtet.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© (c) AFP (DENIS CHARLET)
 

Amazon hat im vergangenen Jahr zwei Millionen gefälschte Artikel in seinen Lagern aus dem Verkehr gezogen und vernichtet. Dazu wurden mehr als zehn Milliarden Anzeigen für mutmaßlich gefälschte Produkte blockiert.

Der weltgrößte Onlinehändler nannte die Zahl am Montag in seinem ersten Bericht zum Kampf gegen Produktpiraterie. Zugleich hieß es, bei weniger als 0,01 Prozent der verkauften Produkte habe es Beschwerden über mögliche Fälschungen gegeben. Eine absolute Zahl der Beschwerden nannte Amazon nicht.

Ein Problem für Amazon ist, dass auf seiner Marketplace-Plattform für andere Händler immer wieder versucht wird, Produktfälschungen zu verkaufen. Das führte bereits zu Streit mit mehreren großen Marken. Der Konzern steuert unter anderem mit verschärften Hürden für die Anmeldung gegen. Im vergangenen Jahr hätten lediglich sechs Prozent der Versuche, einen Händler-Account zu registrieren, den Prozess der Verifizierung bestanden, hieß es in dem Bericht. Unter anderem verschickt Amazon an die vom Händler angegebene Anschrift eine Postkarte, die zurückgeschickt werden muss. Außerdem gibt es seit vergangenem Jahr eine Live-Video-Verifikation. Insgesamt seien 2020 sechs Millionen Versuche, einen Händler-Account zu registrieren, gescheitert. Im Jahr davor seien es 2,5 Millionen gewesen.

Auch Software gegen Produktpiraterie im Einsatz

Amazon greift auch zu Software, die Produktangebote sowie Kundenrezensionen nach Anzeichen für den Verkauf gefälschter Artikel durchforstet. Dabei werden zum Beispiel auch Logos in Bildern analysiert. Für Marken führte Amazon Programme wie "Project Zero" ein, bei dem teilnehmende Unternehmen gefälschte Artikel eigenständig von der Plattform entfernen können. Diese Möglichkeit nutzen bisher mehr als 18.000 Marken. Beim Service "Transparency" versehen die Hersteller alle ihre Artikel mit einmaligen QR-Codes, damit beim Wareneingang eindeutig ihre Echtheit erkannt werden kann. An diesem Programm nehmen bisher rund 15.000 Marken teil.

"Amazon war während der Pandemie ein wichtiger Partner für Millionen kleine und mittlere Unternehmen, die bei Amazon verkaufen", erklärte Amazon-Vizepräsident Dharmesh Mehta. Amazon habe seinen Vertragspartnern geholfen, "ihre virtuellen Türen offen zu halten", und trotz vermehrt aufgetretenen Betrugsversuchen weiterhin sichergestellt, dass die große Mehrheit der Kunden und Kundinnen "vertrauensvoll aus unserer großen Auswahl an authentischen Produkten einkaufen kann".

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

ichbindermeinung
1
3
Lesenswert?

made in.....sollte bei jedem Artikel klar ersichtlich sein

bei den ganzen Amazon Artikeln sollte sofort ersichtlich sein wo die einzelnen Produkte hergestellt worden sind, damit man sich leichter tut

bitteichweisswas
0
0
Lesenswert?

Made in China

wird wohl bei 99,9 % draufstehen.
Und was tun Sie sich dann leichter?