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Droht jetzt die Schließung? MAN-Werk: Wolf bedauert Ablehnung, Politik pocht auf Gespräche

Urabstimmung der Belegschaft über die Zukunft des MAN-Werks in Steyr bringt eine klare Ablehnung von Siegfried Wolfs Übernahmeplänen. 63,9 Prozent haben sich dagegen entschieden. MAN will jetzt Schließungspläne "wieder aufnehmen". Wolf bedauert Ergebnis.

Siegfried Wolf
Siegfried Wolf © (c) FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR (FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR)
 

Jetzt ist es fix: Die Belegschaft des MAN-Werks in Steyr hat mehrheitlich gegen den Übertritt in die WSA Beteiligungs GmbH von Siegfried Wolf gestimmt. Von 2356 Stimmberechtigten haben demnach 2215 an dem Votum teilgenommen. 27 Stimmen war ungültig, 2188 gültig. Von den gültigen entfielen 773 (34,9 Prozent) auf "Ja" und 1415 (63,9 Prozent) auf "Nein".

Bei den Leasingkräften war die Ablehnung mit 71,4 Prozent höher als bei der Stammbelegschaft. Die Wahlbeteiligung lag bei insgesamt 94 Prozent. Eine Bestätigung dafür lag zunächst nicht vor. Investor Wolf hatte sich "ungeteilte Zustimmung" gewünscht, aber zumindest zwei Drittel angepeilt.

Mehr als 2300 Beschäftigte waren stimmberechtigt, Leasingarbeiter ebenso wie das Stammpersonal. Wolf will das Werk übernehmen, aber nur einen Teil der Belegschaft behalten. Zudem müssen die Verbleibenden mit Gehaltseinbußen rechnen. Daher wurden die Mitarbeiter von ihrer Vertretung zur Urabstimmung gebeten. Die MAN-Zentrale in München hat bereits die Standortgarantie bis 2030 aufgekündigt und sieht als einzige Alternative die Schließung des Werks bis 2023.

"Großes Bedauern" bei Wolf

"Ich kann dieses Votum heute nur mit großem Bedauern zur Kenntnis nehmen", so Wolf. "Mein Team und ich haben unglaublich viel Herzblut in dieses Projekt investiert, weil ich überzeugt davon bin, dass mit diesem Potenzial an Know-how in der Fahrzeugproduktion an diesem Standort unter der Marke Steyr etwas Neues, Großes entstehen hätte können." Leider sei es ihm nicht gelungen, genügend Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten, um Missinterpretationen und Fehlinformationen entkräften zu können. "Dabei kann ich den Zorn vieler nur zu gut verstehen. Aber auch ich konnte das Rad der Zeit nicht zurückdrehen, sondern nur ein solides, durchdachtes Konzept für die Zukunft entwickeln", heißt es in der Erklärung. Wolf hatte stets betont, eine Zukunft "mit den Mitarbeitern" anzupeilen.

"Mein Team und ich haben uns in den letzten Monaten voll und ganz auf dieses Konzept konzentriert. Wir haben an neuen Produkten getüftelt und detaillierte wirtschaftliche Überlegungen entwickelt, unter welchen Bedingungen wir neue konkurrenzfähige Fahrzeuge auf den Weltmarkt bringen können. Wir müssen nun dieses Votum zur Kenntnis nehmen." Ob das nun einen endgültigen Rückzug bedeutet, blieb offen. Wolfs Pläne hätten vorgesehen, die Marke Steyr wiederzubeleben. Die MAN-Zentrale in München ließ allerdings wissen, dass man nun die Schließung anpeile.

MAN: "Pläne zur Schließung wieder aufgenommen"

Enttäuscht hat der Vorstand der MAN Truck & Bus auf das Abstimmungsergebnis der Belegschaft in Steyr reagiert. "MAN nimmt jetzt als Konsequenz die Pläne zur Schließung des Werks in Steyr wieder auf", ließ die Zentrale in München in einer Aussendung wissen, dass dies die einzige Alternative zu dem Übernahme-Angebot von Wolf ist. MAN-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Martin Rabe erklärte: "Wir sind vom Ergebnis wirklich sehr enttäuscht, da wir die angebotene Alternative zur Schließung als einen für alle Beteiligten sehr guten Weg angesehen haben." Offenbar habe es innerhalb der Belegschaft noch zu wenig Transparenz über "das wirklich gute Konzept der WSA Beteiligungs GmbH" geben, bedauerte Rabe.

Die Belegschaft habe das Konzept klar abgelehnt, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Helmut Emler zur APA. Das Konzept von Wolf sei zwar "schlüssig, die Einschnitte wären aber zu gravierend gewesen. Das sah offenbar auch die Belegschaft so. Der Betriebsrat meinte, dass zudem in den vergangenen Wochen viele Fragen offen geblieben seien, die auch Wolf nicht habe beantworten können.

Betriebsrat will Gespräch suchen

Dass MAN das Werk nun schließen will, ist für die Belegschaftsvertretung noch nicht gegessen: "Als Betriebsrat werden wir morgen beginnen, mit MAN das Gespräch zu suchen", so Emler. Die Schließung sei erst für 2023 vorgesehen, die Kunststofflackiererei, wo rund 400 Mitarbeiter beschäftigt sind, hätte sogar bis 2027 weiter für MAN arbeiten sollen. Ziel sei eine Lösung wie in Deutschland, wo die ursprünglichen Sparpläne entschärft worden sind. Man sei auch anderen Investoren gegenüber offen, sagte er auf das Konsortium rund um den Industriellen Karl Egger (KeKelit) angesprochen, das Interesse gezeigt hatte, aber von MAN nicht ernsthaft erwogen worden war.

Rechtliche Schritte nach der Kündigung des Standortsicherungsvertrags durch die MAN-Zentrale seien vorerst "nicht das Thema", denn "wir haben Vollauslastung, es gibt derzeit keine betriebsbedingten Kündigungen". Eine Schließung "werden wir aber nicht akzeptieren".

Hohe Abstimmungsbeteiligung

94 Prozent der Belegschaft hatten sich an der Urabstimmung in Steyr beteiligt, informierte der Betriebsratschef Erich Schwarz bereits Donnerstagfrüh. Die Auszählung hatte um 7.00 Uhr begonnen.

Das MAN-Werk in Steyr

Im MAN-Werk Steyr werden seit über 100 Jahren Lkw gefertigt. Damit könnte spätestens 2023 Schluss sein, nachdem sich die Belegschaft gegen eine Übernahme von Investor Siegfried Wolf ausgesprochen hat.

Als vor einem Jahr ruchbar wurde, dass Steyr zur Disposition steht, war Feuer am Dach. Denn an die 2.300 Leute inklusive Leasingpersonal haben hier Arbeit. Gewerkschaft und Politik versuchten - wenn auch mit Jobabbau - den aus ihrer Sicht profitablen Standort zu erhalten.

Das Werk in Steyr wurde 1914 fertiggestellt. 1919 begann die Produktion der ersten Lkw. 1989 übersiedelte man unter das Dach von MAN. MAN wiederum ist Teil der VW-Nutzfahrzeug-Sparte Traton. 1999 übernahmen die Oberösterreicher die gesamte Lkw-Fertigung der leichten und mittleren Baureihe von MAN.

Das sind Fahrzeuge mit zwei oder drei Achsen, auch mit Allradantrieb ausgestattet, mit 150 bis 340 PS und einem Gesamtgewicht von 7,5 bis 26 Tonnen. Darüber hinaus werden dort auch Sonderfahrzeuge sowie Komponenten für den Produktionsverbund des Konzerns gebaut, beispielsweise Fahrerhäuser. Außerdem befindet sich in Steyr die größte Lackieranlage Europas für Lkw-Kunststoffanbauteile. Auch Forschung und Entwicklung werden an diesem Standort betrieben. Zuletzt gab es auch eine Kleinserie von E-Trucks.

Vor einem Jahr wurden die Schließungspläne der VW-Tochter MAN für den Standort Steyr erstmals medial publik gemacht. Die Maßnahme ist Teil eines konzernweiten Umstrukturierungs- und Sparprogramms, dem tausende Jobs zum Opfer fallen sollen. War die Belegschaftsvertretung in Steyr anfangs noch optimistisch, dass es "nur" zu einem Personalabbau kommen werde, war bald klar, dass die Mutter das Werk "zu Disposition" stellen will. Im September machte MAN ernst und kündigte die Beschäftigungs- und Standortsicherungsverträge für Werke in Deutschland und Österreich aus wirtschaftlichen Gründen.

Der Standortsicherungsvertrag hätte den Bestand des Unternehmens in Steyr eigentlich bis 2030 sichern sollen.

In den vergangenen Tagen hatte es noch viele Fragen der Beschäftigten gegeben, so Schwarz. Wolf peilte mindestens eine Zwei-Drittel-Mehrheit an. Die Zentrale in München hat bereits klargestellt, dass für sie die einzige Alternative eine Schließung des Standorts ist, wo derzeit rund 2300 Leute arbeiten. Der Betriebsrat pocht nach wie vor auf die Standortgarantie und will diese in Form einer Sammelklage einklagen, sobald betriebsbedingt Kündigungen ausgesprochen werden.

URABSTIMMUNG MAN TRUCK&BUS
URABSTIMMUNG MAN TRUCK&BUS Foto © (c) FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR (FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR)

Das sind Wolfs Pläne

Im Vorjahr war bekanntgeworden, dass MAN im Zuge eines riesigen Spar- und Umstrukturierungsprogramms Tausende Stellen einsparen und das Werk in Steyr bis 2023 schließen will. Ende September kündigte MAN die bestehende Standortgarantie, die den Bestand des Unternehmens in Steyr bis zumindest 2030 sichern hätte sollen. Schließlich trat Ex-Magna-Chef Wolf mit seiner WSA Beteiligungs GmbH als Interessent auf den Plan. Er will von der aktuell knapp 1900 Personen zählenden Stammbelegschaft rund 1250 Leute übernehmen, denen allerdings eine bis zu 15-prozentige Kürzung des Nettoeinkommens droht. Im Gegenzug gibt es Bleibeprämien von 10.000 Euro und einen Sozialplan. Spätestens bis zum Closing - bis Juni will Wolf Alleineigentümer sein - soll jeder Mitarbeiter Gewissheit haben.

URABSTIMMUNG MAN TRUCK&BUS
URABSTIMMUNG MAN TRUCK&BUS Foto © (c) FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR (FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR)

Der Ex-Magna-Chef plant die Marke Steyr wiederzubeleben. Produziert werden sollen u.a. leichte Kastenwagen mit Dieselmotoren und Elektroantrieb sowie Pritschenwagen, Kastenwagen und mittlere Lkw zwischen sechs und zwölf Tonnen sowie ein City-Bus mit Elektro-Antrieb und ein Bus für den Regionalverkehr. Potenzial sieht er auch in der Aluminium-Fertigung. Was die Lackiererei angehe, seien Steyr auch MAN-Lieferungen über 2023 hinaus zugesichert worden, auch wenn man wohl Preisabschläge machen müsse.

Siegfried Wolf im MAN-Werk Steyr
Siegfried Wolf im MAN-Werk Steyr Foto © (c) APA/WERNER KERSCHBAUMMAYR (WERNER KERSCHBAUMMAYR)

Kommentare (99+)
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ElinArbeiter
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Der Wolf im Schafspelz

Ich bin vollkommen der Meinung der Mitarbeiter sie haben richtig entschieden soll man sich ewig von den Wirtschaftstreibenden erpressen lassen? Da arbeitet man 20 oder 30 Jahre lang und hat sich einen Lohn verdient von dem man auch anständig leben kann. Und dann kommt dieser Sigi Wolf und hat die Frechheit zu sagen ihr müsst auf zu 15 bis 20% Lohn verzichten um weiter zu arbeiten. Was kommt als nächstes 30 % Lohnverzicht 40 % Lohnverzicht Leute Physik die Wolf haben sich sogar an der Carola Kriese bereichert ihr Vermögen ist um 20% gestiegen währenddessen Arbeiter und Angestellte um ihre Existenz zittern müssen.

ReinholdSchurz
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Da liegt der Fehler😉

Die Steyr-Daimler-Puch AG war ein bedeutender Mischkonzern der eisenverarbeitenden Industrie und einer der größten Arbeitgeber in Österreich, der ab 1987 in zahlreiche heute eigenständige Teilkonzerne aufgeteilt wurde, Qualität aus Österreich👍🏻
Die Schuldigen der heutigen Krise🤧
Die österreichische Bundesregierung Vranitzky II war eine Große Koalition zwischen ... ernannte die Regierung Vranitzky II am 21. Jänner 1987.
Bundeskanzler: Franz Vranitzky
Nationalrat: 157/183
Partei(en): SPÖ und ÖVP
Wahl: 1986
Zurück zu den Wurzeln und Wiederaufbau der Marke Steyer mit Geld von der Republik😉

LOEWEGRAZ
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Nicht Nachvollziehbar

Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, aber in diesem Fall wurde zu kurzsichtig entscheiden. Die Bezirke Steyr und Steyr Land gehören zu den Bezirken mit den höchsten Einkommen in Österreich. Logisch , niemand will auf etwas verzichten, aber wenn man keine Alternative hat ? Bei BMW , dem größten Arbeitgeber in der Gegend werden Verbrennungsmotoren erzeugt , während
man in den deutschen Werken schon auf E- Mobilität setzt. Also auch nur eine Frage der Zeit bis es in diesem Bereich zu Personalabbau kommen wird. Fachkräfte werden händeringend gesucht , aber wie bei jedem Betrieb in dieser Größenordnung besteht nur ein gewisser Anteil aus hochqualifizierten Personal , und viele Leute werden keine Jobs in der Gegend finden . Mit dieser Abstimmung wurde auch für jene die für eine Weiterführung des Werkes waren eine Entscheidung getroffen. Hoffentlich müssen viele diese Entscheidung nicht noch bereuen.

ralfg
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.

Auch vollkommen nachvollziehbar, dass jemand der einen Betrieb abkauft nicht alle Arbeiter haben will und Stammpersonal nicht Gehaltsstufen wie 30 Jahre Betriebszugehörigkeit zahlt.
Dann kauf ich doch lieber später mal die leere Immobilie und stelle neues (bzw. altes)Personal ein mit frischen Verträgen.
Leute sind halt zu blöd das zu begreifen.

SoundofThunder
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🤔

Jetzt hieß es (ZiB) dass die Angestellten dafür waren und die Arbeiter dagegen. Jetzt wissen wir wer von den Kündigungen betroffen wäre.

kleinalm
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Genau...

Dein Scharfsinn ist bewundernswert!

kumberg
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Bin nicht neugierig

aber vielleicht möchten es die MA von MAN wissen: Welchen 6-stelligen Betrag bekommt Wolf, wenn er das "Sparpaket" durchbringt??

Ratte
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Schon wieder...

..ein Neider. Selber was besseres auf die Beine stellen, nicht die anderen ausrichten.....

kumberg
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Entschuldigt

er macht das sicher "ehrenamtlich"

zwarnigandreas
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Standortsicherungsvertrag??

Standortsicherungsvertrag ??? Jetzt ist die Politik in der Verantwortung, es gibt ja Verträge.
Oder kann jeder machen was ihm gerade so einfällt??
Förderung abholen und Verträge nicht einhalten.

Landbomeranze
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Was VW alles kann, zeigte sich

beim Abgasskandal. Dass sie in Europa mehr dürfen als anderswo, wird auch von den Clowns in Brüssel geduldet. Es lebe der Lobbyismus und uneingeschränkte Kapitalismus. Standortgarantie oder sonst an einen japanischen, chinesischen oder koreanischen VW-Konkurrenten verkaufen.

Ratte
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Vielleicht war es ja doch keine so gute Idee,...

...die Autoindustrie zu dem Klimaschädling zu machen, als der sie sich jetzt darstellt. Die Spezialisten in dieser Branche - seit jeher gut bezahlt - sind überflüssig geworden und ihre Kenntnisse wertlos. Warum sollte als jemand dafür hohe Löhne zahlen?

Bedankt Euch bei Rot und Grün, die mit dem Klimageheul Eure Branche vernichten werden...

LOEWEGRAZ
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Ja sicher....

Wir könnten auch wieder Kohle schaufeln, bringt auch Strom und Jobs. Sie träumen wohl von der ordentlichen Beschäftigungspolitik a la Haider.

Patriot
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@Kanalrotz: Selten so an Blödsinn g'lesn!

.

Ratte
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Und täglich grüßt...

...der Prolet(arier)...

schadstoffarm
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Auch die dampfmaschinenmonteure

Gehen auf deren Konto.

Ratte
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Und warum...

...sperrt MAN zu? Weil der Dieselmotor so eine glorreiche Zukunft hat?

Hausverstand100
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Nein

Weil die Lohnkosten an der Grenze der Unverschämtheit liegen!

CBP9
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Warum wurde eigentlich die Belegschaft befragt?

.... sie hatte ja eigentlich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Miraculix11
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Es ist wirklich schlimm...

....wenn man sogar nach der Übernahme durch Wolf noch immer deutlich mehr als den öst. Durchschnittslohn verdient. Da werden sich einige noch wundern dass sie nach der Arbeitslosen keinen Job finden weil die ganze Region tausende ähnliche Arbeitlose hat.

pescador
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Wahrscheinlich gibt es jetzt zwei Alternativen

1. Das Werk wird geschlossen und 2300 Leute stehen auf der Straße.
2. Irgendein ausländischer, nur auf kurzfristigen Gewinn ausgerichteter Investor kauft das Werk, beutet es aus und verscherbelt es dann wieder weiter.

Jetzt ist die Frage, ob es nicht langfristig gescheiter gewesen wäre, das Angebot von Wolf, zwar mit Einschnitten aber mit einem schlüssigen Konzept, anzunehmen.

Ich denke, dass die Gewerkschaft bzw. der Betriebsrat einen Fehler gemacht hat.

Hieronymus01
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Wer sich mit Putin und Co. Geschäfte macht....

Dem ist eben nicht zu 100% zu trauen.

wolff02
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Was ich nicht verstehe

Wie zu lesen ist durften auch die Leiharbeiter und das sind um die 1000 mit abstimmen normal sind diese die ersten welche abgezogen werden wenn es Umstrukturierungen gibt also warum die nicht dafür gestimmt haben ist sehr seltsam den sie bekommen ihr Gehalt ohnehin von der Leasingfirma da wäre mir der gewohnte Arbeitsplatz auch in Zukunft doch wichtiger.

SagServus
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ie zu lesen ist durften auch die Leiharbeiter und das sind um die 1000 mit abstimmen

Wie zu lesen ist, sind derzeit im Werk 2300 Leute beschäftigt. Zum Stammpersonal zählen 1900.

2300-1900=1000?

Hildegard11
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Die Arbeiter haben recht

Die Ausbeuter verzichten auf Fachkräfte, nur um abzuzocken. Mieses Gelichter

Lodengrün
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37
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Herr Wolf

ist reich, sehr reich, man könnte fast sagen unendlich reich. Aber nicht weil er genial ist sondern weil er gerade bei solchen Dingen erfolgreich war. Leute zu entlassen, Gehälter zu drücken, die Schrauben bei den Mitarbeitern andrehen. Ob ich neidisch bin?
Mitnichten, soll er haben all das Zeug das er dem Stronach abgekauft hat. Kann es ja auch nicht in die Holzkiste mitnehmen. Bin froh nicht solche Schicksalspiele machen zu müssen.

 
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