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Minus 19,3 Prozent Coronakrise dämpft Autoabsatz in der EU weiterhin stark

In Österreich Rückgang von 5,7 Prozent im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat. In der EU Einbruch von 19,3 Prozent.

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Der EU-Automarkt steht weiter deutlich unter dem Einfluss der Coronakrise. Im Februar gingen die Pkw-Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat um 19,3 Prozent auf 771.486 Autos zurück, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Das war der schwächste Monat Februar seit 2013. In Österreich fiel das Minus mit 5,7 Prozent auf 19.863 Fahrzeuge vergleichsweise gering aus.

Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 sowie Unsicherheiten lasteten weiter stark auf der Nachfrage, hieß es vom Verband. Nach den ersten beiden Monaten steht ein Minus von 21,7 Prozent zu Buche. In allen größeren Märkten waren die Rückgänge prozentual zweistellig, am besten sah noch Italien mit minus 12 Prozent aus. Deutschland und Frankreich lagen bei einem Minus um die 20 Prozent, Spanien bei minus 38 Prozent.

Unter den Herstellern fuhr der VW-Konzern bei den Neuzulassungen ein Minus von 17 Prozent ein, BMW (inklusive Mini) stand mit minus 9 Prozent besser da. Von Daimler (Mercedes und Smart) wurden knapp ein Fünftel weniger Fahrzeuge angemeldet.

In Europa war der Markt im vergangenen Jahr mit ersten Lockdowns vor allem ab März und noch stärker im April eingebrochen, in den ersten beiden Jahresmonaten waren die Auswirkungen aber noch kaum zu spüren. In den kommenden Monaten dürften die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr daher weniger drastisch aussehen. Dennoch ist die Lage brisant - es sind regional unterschiedliche Lockdowns in Europa weiter in Kraft und es droht eine sogenannte dritte Welle bei den Infektionszahlen.

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