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Michael Tojner im Interview"Ich erwarte, dass die Vorwürfe gegen mich schnell aufgeklärt werden"

Der Unternehmer Michael Tojner über seine Burgenland-Zores, seine Vision für den Batterienhersteller Varta und welche Rolle dabei ehrgeizige Investitionspläne für die Varta-Forschung in Graz spielen.

Michael Tojner
Michael Tojner © (c) Akos Burg
 

Herr Tojner, wie kommen Sie damit zurecht, dass Sie auf der einen Seite als einer der wenigen Österreicher einmal auf einem Cover des renommierten Forbes-Magazins waren und hier dauernd irgendwo Feuer am Dach haben?
MICHAEL TOJNER: Ich bin schwierige Situationen gewöhnt, aber die Vorverurteilung ist für einen Unternehmer nicht lustig. Ich versuche diese Themen, die belastend sind, aus dem normalen Geschäftsleben auszublenden. Das geht die meiste Zeit.

Kommentare (1)
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scionescio
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Lesenswert?

Die KLZ scheint sich als Sprachrohr für „umstrittene“ Unternehmer mit dem Bedarf einer Imagepolitur zu entwickeln...

... in anderen Medien wird eher die Frage gestellt, warum er nicht schon längst verurteilt und eingesperrt ist (zB Burgenland Affäre).

Bei Varta gibt es viele Stimmen, dass es da in erster Linie um die 300Millionen Förderungen aus Steuergeld geht - für eine Firma die in erster Linie Geld mit umweltschädlichen Batterien und Klein-Akkus verdient und viel zu unnötigem CO2 Ausstoß beiträgt und der kaum jemand ernsthaft zutraut, etwas bahnbrechendes Neues im mittlerweile technologisch ausgelutschtem Lithium-Ionen Bereich zu finden - die Koreaner, Chinesen und Japaner sind da längst in ganz anderen Bereichen unterwegs.... aber mit geschenkten 300 Millionen lässt sich natürlich gut leben - wie viele innovative Start Ups hätte man mit diesem Geld wohl zum Durchbruch verhelfen können (aber die treten typischerweise nicht als Großspender auf ...)?