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Kärnten mit höchster 7-Tages-Inzidenz"Laufen Gefahr, dass Tourismus diesen Sommer verliert"

Mit dem Tourismus steht und fällt in Kärnten ein Milliardenbusiness mit 50.000 Arbeitsplätzen. Mühlstein der 7-Tages-Inzidenz, gestern 143, muss weg.

Im Kärntner Tourismus bangt man bereits um die Sommersaison
© (c) Andrey - stock.adobe.com (Andrey Norenko)
 

Jürgen Mandl stehen die Sorgen mit tiefen Stirnfalten im Gesicht. „Wenn Kärnten von den hohen Zahlen bei Corona-Infektionen nicht herunterkommt, laufen wir Gefahr, im Tourismus den kommenden Sommer zu verlieren. Das steht die Branche nicht durch, das hält das Land nicht aus“, schlägt der Kärntner Wirtschaftskammerpräsident Alarm. Nein, es geht Mandl gar nicht um mehr Hilfen für Gastronomen und Hoteliers, denn selbst der Spartenobmann der Tourismuswirtschaft, Josef Petritsch, räumt ein: „Bei den Unterstützungsleistungen liegt Österreich in Europa meilenweit voran.“ Es geht um das Infektionsbild, das Kärnten in den nächsten Wochen abgibt, das entscheidet, ob und wann Gastronomie und Hotels wieder öffnen können - und ob österreichische und deutsche Gäste in Frühjahr und Sommer retten, was im Herbst und Winter verloren ging.

Kommentare (2)
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silviab
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Gastronomie geschlossen

ist sicher ein großes Problem. Die Gastronomen sollen sich aber bei den zahlreichen schwarzen Schafen, sprich Hinter- und Kellertürlöffnern, einfach bei all denen bedanken, die sich nicht an die Auflagen halten!
Der Sommer 2020 war für viele kurzfristig umsatzmäßig ein Rekordsommer. Wenn man bei den einzelnen Hotels, egal ob Berg oder See, vorbei gegangen ist, waren die Parkplätze übervoll. Ein Zeichen, dass man die damals geltenden Bestimmungen sicher nicht eingehalten hat!
Auffallend ist, dass die Gastronomen und Touristiker, obwohl sehr gut gefördert, am lautesten schreien! Und das von Anfang an!! Es gibt so viele andere Berufssparten und Unternehmer, die indirekt auch von der Gastronomie abhängen und keine Lobby hinter sich haben und so nicht wirklich eine Förderung bekommen, dadurch durch den Rost fallen.
Im Zusammenhang mit Corona wäre das viel gespottete "Hätt ma (uns alle eingehalten), tät ma (den Virus nicht so weitertragen), warat ma (mit den Zahlen sicher schon viel weiter herunten)" sicher der bessere Weg gewesen!

erstdenkendannsprechen
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mehr als schäbig ist es, coronahilfen zu bekommen -

und trotzdem regeln zu brechen.

sei es wie es sei: bis zum sommer dauert es noch ein bisschen, die wochen-inzidenz kann sich dann doch recht schnell ändern.
nur wenn einem diesbezüglich ein "schlechter" ruf vorauseilt, dann kann das ev. bis sommer nachwirken.
letzten sommer ist kärnten so glimpflich davongekommen. das wäre wieder zu erreichen.