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Nach Sozialpartner-Zwist Trinkgeld-Hunderter für Friseure & Co. wird aliquot ausgezahlt

Die Gewerkschaft warf den Unternehmen Untätigkeit vor, die Wirtschaftskammer sorgte sich um hohe Kosten. Jetzt ist klar: Der "Trinkgeld-Hunderter" für körpernahe Dienstleister wird aliquot zum Arbeitsausfall ausbezahlt.

Auch Friseure mussten zuletzt schließen
Auch Friseure mussten zuletzt schließen © APA/ERWIN SCHERIAU
 

In Streit um den Trinkgeld-Hunderter für die körpernahen Pflegeberufe stellte das Arbeitsministerium am Donnerstagnachmittag klar, dass die monatlich 100 Euro aliquot zum Arbeitsentfall ausbezahlt werden. Sind nur zwei Arbeitswochen coronabedingt ausgefallen, wird also rund die Hälfte ausgezahlt. Dies entspreche der Vereinbarung der Sozialpartner, so ein Ministeriumssprecher zur APA.

"Die körpernahen Dienstleister sind bereit, Zusatz-Kollektivverträge über einen Trinkgeldersatz für die Zeit des Lockdowns vom 17. 11. bis 6. 12. abzuschließen, wenn sichergestellt ist, dass der gewährte Trinkgeldersatz auch vom Arbeitsministerium zur Gänze refundiert wird", ließ zuvor Reinhard Kainz, Geschäftsführer der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer wissen. 

Gewerkschaft vermisste Engagement

Und Wolfgang Eder, Bundesinnungsmeister der Friseure, ergänzte: "Es kann nicht sein, dass die Betriebe zwei Mal - für November und Dezember - jeweils 100 Euro pro Beschäftigten in Kurzarbeit vorfinanzieren sollen und dann auf diesen Kosten sitzen bleiben, weil nur ein Bruchteil refundiert wird."

Die Gewerkschaft vida kritisierte zuvor, dass man hinsichtlich der Auszahlung keinen Willen der Unternehmen erkenne. Und das, obwohl es sich "Kolleginnen und Kollegen mehr als verdient haben".

 

Kommentare (4)
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heri13
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Warum nich den trinkgeldhunderter?

Sie bezahlen für ihr Trinkgeld doch auch Steuer.

ppaula
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Bei allem Respekt

Aber irgendwann ist’s auch genug. Trinkgeld 100er? Wer soll das alles bezahlen? Die Leute sollen froh sein dass sie noch einen Job haben und brauchen nicht auch noch einen Trinkgeld 100er?! Ich bin im Außendienst und hätte in einem
„normalen Monat“ (Dh ohne covid) 200-300 Euro an Diäten / Taggelder. Wäre nie auf die Idee gekommen, dafür auch noch Entschädigung zu verlangen. Irgendwann muss man der Wahrheit ins Auge sehen und erkennen dass diese ganze Förderung auf Pump auf Dauer uns allen viel Geld kosten wird ... :(

UHBP
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@pp...

Schon vergessen? Koste es was es wolle!
Unter diesem Motte machen wir gerade Massentests um ca. 200 Millionen Euro.
Wo ist dein Problem?

Hazel15
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Trinkgeld-Hunderter

Es war auch nie die Rede davon, das automatisch 100 Euro ausbezahlt werden. Sondern aliquot, Einfach die Covid Verordnung lesen und wichtig, VERSTEHEN! Man hätter es auch besser formulieren können. Aber 100 Euro pro Monat klingt halt besser, als 25 Euro pro Woche.