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ExpansionAndritz kauft französischen Faser-Maschinenbauer Laroche

Andritz AG übernimmt in Frankreich Maschinenbauer mit 100-jährige Tradition.

Die Zentrale der Andritz AG in Graz
Die Zentrale der Andritz AG in Graz © Juergen Fuchs
 

Der steirische Anlagenbauer Andritz übernimmt - vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats - die französischen Firmen Laroche und Miltec, sprich die LM Industries, sämtliche Laroche-Gesellschaften und deren weltweites Geschäft. Laroche ist ein führender Lieferant von Faseraufbereitungstechnologien. Das Closing für die Transaktion werde für Anfang 2021 erwartet, hieß es am Freitag in einer Aussendung der Andritz AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Produktportfolio der LM Industries ergänze das bestehende Produktangebot von Andritz Nonwoven. Nun können die Steirer die komplette Liefer- und Wertschöpfungskette, vom Rohmaterial über die Faseröffnung und -mischung, Vliesbildung, Verfestigung, Veredelung, Trocknung, bis hin zur Weiterverarbeitung, abdecken. Beide Unternehmen haben vereinbart, die Entwicklung ihrer bestehenden Technologien für "Anwendungen mit hohen Geschwindigkeiten und hohen Kapazitäten weiter zu forcieren sowie die Entwicklung von Textilwiederverwertungsprozessen weiterzuverfolgen".

Jahrelange Zusammenarbeit

Laroche SA entwickelt Faseraufbereitungstechnologien seit über 100 Jahren. Mit der integrierten Fertigung liefert das Unternehmen Linien für verschiedenste Industrien: Spinnerei, Matratzen und Möbel, Automobilindustrie, Schall und Wärmeisolierungen, Geotextilien, Filtration oder auch Feuchttücher. Der Jahresumsatz der Firma beträgt rund 30 Millionen Euro.

Geschäftsführer Robert Laroche sagte: "Wir arbeiten seit mehr als zehn Jahren eng zusammen und freuen uns sehr darauf, Mitglied der Andritz-Familie zu werden." Andreas Lukas von Andritz Nonwoven wolle mit dem Erwerb die "Position am Markt und in der Technologie weiter stärken".

 

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