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In IndienWeiterer Großauftrag für Andritz AG

Ein Kartonwerk in Indien setzt auf die Technologie der Andritz AG um den Wasserverbrauch zu reduzieren.

Die Zentrale der Andritz AG
Die Zentrale der Andritz AG © Juergen Fuchs
 

Der Grazer Technologiekonzern Andritz AG liefert für die indische ITC Paperboards and Specialty Papers Division (ITC-PSPD) eine Eindampfanlage, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Errichtung der Anlage für das Werk Bhadrachalam im zentralen Unionsstaat Telangana ist bereits angelaufen, die Inbetriebnahme wird für Anfang 2022 erwartet, wie Andritz auf APA-Anfrage mitteilte.

Das Vorhaben ist Teil des Projekts von ITC-PSPD für die Modernisierung der Rückgewinnungsanlage. Die Investition soll die Marktposition des Unternehmens im Bereich Karton und Spezialpapiere stärken helfen. ITC-PSPD zählt zu den größten Herstellern von Verpackungs- und Grafikkarton Südasiens. Das Werk Bhadrachalam produziert höherwertigen Faltschachtelkarton. Zum Auftragswert wurde seitens des Unternehmens Stillschweigen bewahrt. Vergleichbare Investitionen waren in der Vergangenheit aber bei um die 15 Millionen Euro gelegen.

Wasserverbrauch reduzieren

Die Andritz AG liefert eine neue siebenstufige Eindampfanlage mit einer Kapazität von 390 Tonnen pro Stunde. Die Anlage konzentriert Schwarzlauge aus der Sulfatkochung auf einen Endtrockengehalt von 75 Prozent. Sie wird die größte ihrer Art in Indien sein und die Qualität des Kondensats aus dem bestehenden Werk erhöhen. Das Kondensat wird im Werk wiederverwendet, der Wasserverbrauch reduziert. Die Andritz-Lamellentechnologie in den Eindampfanlagen sorgt auch für sparsamen Einsatz des Dampfes und einen reduzierten Energieverbrauch durch die Umwälzpumpen.

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