Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Auch in Österreich Heineken will Personalkosten um 20 Prozent reduzieren

Der niederländische Braukonzern Heineken, der in Österreich den Biermarktführer Brau Union betreibt, will die Regionalbüros "verschlanken".

Braukonzern Heineken will aufgrund von Umsatzrückgängen Kosten reduzieren © vicgmyr - Fotolia
 

Der niederländische Brauereikonzern Heineken - der in Österreich den Biermarktführer Brau Union betreibt - leidet in vielen Ländern der Welt unter den erneuten Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Kosten sollen gesenkt werden. Der Konzern kündigte am Mittwoch an, die Zentrale und die Regionalbüros verschlanken und die Personalkosten um 20 Prozent senken zu wollen.

Man überprüfe die Effizienz der Organisation im Head Quarter, in den regionalen Verwaltungen sowie in allen lokalen Geschäftsbereichen. Das Ausmaß und der zeitliche Ablauf der geplanten Restrukturierungen- die ab dem ersten Quartal 2021 beginnen sollen - werde in den lokalen Niederlassungen sehr von den konkreten Umständen vor Ort abhängen, schrieb Heineken. Dies wird also von Land zu Land unterschiedlich sein. Man werde dabei eng mit den jeweiligen Arbeitnehmervertretern zusammenarbeiten.

Personalanpassungen auch in Österreich

Wie es auf Anfrage bei der Brau Union mit Sitz in Linz zur APA hieß, wird es auch hierzulande Personalanpassungen geben, das will man über natürlichen Abgang bewerkstelligen. Einen Prozentsatz, in welchen Größen die Kosten gesenkt werden sollen, nannte man in Österreich nicht.

Kommentare (5)
Kommentieren
Trieblhe
0
16
Lesenswert?

Mittlerweile

Gibt es zum Glück wieder viele Klein- und Kleinstbrauereien bei uns. Lieber diese unterstützen. Das Bier schmeckt dann auch nicht nach Einheitsgebräu...

ylvie12052013
0
5
Lesenswert?

ein hoch auf....

... auf die Craftbeer-Brauerein! Ich bin auch viel zu spät auf den Geschmack gekommen. Kaufe schon seit 2 Jahren kein Bier mehr der Brauunion.

eston
0
20
Lesenswert?

Strukturrelevante Infrastruktur

wurde in Deutschland nicht verscherbelt: Heineken hat dort nur Minderheitsbeteiligungen.
In Österreich fahren sie zuerst Bierqualität runter und jetzt die Arbeitsplätze

Hildegard11
0
22
Lesenswert?

Deswegen ....

...kaufe ich nur (privates)Hirter Bier. Die Manager sind wahrscheinlich Verräter und Profiteure gewesen.

melahide
0
24
Lesenswert?

Warum

Hat die „Brau Union“ überhaupt an die Niederlande verkauft werden müssen? Als würde man due brauchen um Bier zu brauen oder so! Das bringt ja nur ein Kartell mit sich, wo ein paar Firmen den Markt beherrschen und aus..