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Neues Gesetz Heftiges Ringen um den Kraftakt beim grünen Strom in Österreich

Am heutigen Mittwoch endet die Begutachtungsfrist für das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG). Über das Ziel von 100 Prozent Ökostrom bis 2030 herrscht Einigkeit, über die Details weniger.

© refresh(PIX) - stock.adobe.com
 

23 Stellungnahmen waren bis Dienstagabend eingegangen, etliche weitere dürften am heutigen Mittwoch noch folgen, bevor die Begutachtungsfrist für das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) zu Ende geht. Dann soll das lange angekündigte, milliardenschwere Paket den Weg durch die Institutionen nehmen, bevor es (im Idealfall) mit Jahresbeginn in Kraft treten kann.

Kommentare (6)
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gericom7
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Ökostrom

Für sündteuren Ökostrom aus Windenergie werden bedenkenlos sensible Ökosysteme auf unberührten Bergrücken zerstört.
Was ist daran ökologisch ???
Ohne wahnwitzige Förderungen und überhöhte Einspeistarife käme niemand auf die Idee einen Windpark zu errichten, die Ze he zahlt, wie im Artokel richtig beschrieben, der Konsument. Mehrbelastungen von mehr als 200 Euro jährlich stehen pro Haushalt im Raum

Robinhood
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Kärnten ist anders

Mit all den Wasserkraftwerken in Kärnten, des Verbundes, der ÖBB, der Kelag und privaten Betreibern, wird schon jetzt 100% der elektrischen Energie, welche wir in Kärnten verbrauchen hier produziert. Wir brauchen keine Windkraftwerke, welche die Einzigartigkeit unserer Landschaft zerstören würden. Und wir brauchen auch keine 380KV Leitung und keinen weiteren Ausbau des Stromnetzes in Kärnten, welches schon das teuerste in Österreich ist. Das Ökostromgesetz sollte auch regional unterschiedlich umgesetzt werden, wie es eben auch bei den Netzgebühren große Unterschiede gibt.

fwf
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Her mit dem Ökostrom

Aber ohne Windkraft - die verschandelt die Landschaft und irritiert Vögel. Aber ohne Wasserkraft - Staumauern zerstören schöne Landschaften und Flusskraftwerke Lebensraum von Fröschen. Also Sonnenkraft - da freuen sich die Chinesen auf den Umsatz, ausserdem gefährden die Spiegelungen den Flugverkehr. Also runter mit den CO2-Emissionen ! Silvester Skurillo schau oba !

feringo
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Umfassend denken und handeln!

Solche Gesetze einzuführen ohne sie mindestens europaweit abzustimmen, finde ich für rationellen und wirtschaftlichen Nonsens und damit dem eigentlichen Ziel kaum dienlich. Es wird dadurch global nicht wirklich viel CO2 eingespart. Lediglich die Österreicher werden mehr Fördergelder zahlen müssen.
Das ist kleinkrämerisch gelenkte Grünpolitik. Dabei möchte ich betonen für Umwelt- und Klimaschutz zu sein, aber für intensiven global wirksamen. Wozu sind wir bei der EU? Um doch einzelstaatlich österreichisch zu werkeln? Nein! Zuerst auf Europaebene, dann erst österreichisch anpassen!

steinmhe
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Abzocke

In dieser Form bringt das Gesetz nur wenig Einsparung von CO2 und hohe Kosten für den Verbraucher. In Österreich haben wir jetzt schon öfters einen Überschuss an Strom. Um Überschüsse von Strom verwerten zu können, sind Speichermedien notwendig. Das sind einerseits Batterien, andererseits Wasserstoff und e-fuels. Heute schon kann man bei Gasturbinenkraftwerken durch Verwertung von Wasserstoff den CO2 - Ausstoß verringern. 2030 soll es Wasserstoff-Turbinen-Kraftwerke geben, welche CO2 - frei Energie zum Ausgleich von Bedarfsspitzen produzieren kann. Es wird eine Verstärkung des Stromverteilungsnetzes erforderlich sein. Und Genehmigungen dafür dauern sehr lange ...

FySy
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Storm hat ein Lobby-Mascherl

Ich heize mein Haus mit einer Stromheizung. Ich spare 3x mehr Rohöl ein als ein E-Autofahrer im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor (Vergleich Treibstoffverbrauch zu Heizölverbrauch über ein Jahr). Ich zahle mich dumm und dämlich, bekomme keine Förderung und darf die Energiewende wahrscheinlich doppelt und dreifach bezahlen. Geht es hier tats. noch um die Umwelt?