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Für AusbauzieleSteiermark braucht zehn Quadratkilometer Fotovoltaik auf Freiflächen

Zehn Quadratkilometer an Freiflächen sollen in der Steiermark bis 2030 zu Fotovoltaikkraftwerken werden. Branche kritisiert Förderabschlag für solche Anlagen und fordert eine Fotovoltaik-Pflicht für neue Häuser.

So soll der Fotovoltaikpark aussehen, den der Verbund im Weinviertel baut © Verbund
 

Elf Terawattstunden Strom zusätzlich sollen in Österreich ab 2030 jährlich über Fotovoltaikanlagen produziert werden – so sieht es der Entwurf zum Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) vor, der noch bis nächste Woche in Begutachtung liegt. Gelingt das Vorhaben, käme das einer Revolution in der österreichischen Erzeugungsstruktur gleich. Bislang hält der Sonnenstrom bei einer jährlichen Erzeugungsmenge von 1,4 Terawattstunden.

Kommentare (7)
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alwin
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Zusätzliche Erwärmung

Jegliche Überbauung von Pflanzen trägt zur Erwärmung der Umgebung bei (Reflektionen und extreme Erwärmung der Fotovoltaikpaneele). Daher gehören diese Anlagen überall hin, nur nicht auf Grünflächen oder sogar hochwertigste Agrarflächen ( Stichwort : Lebensmittelselbstversorgung ). Will ein Bauer seine Wiesen nicht mehr mähen, ist ein standortgerechter Mischwald ökologisch sinnvoller als die Stromproduktion ( Kleinklima, Wasserspeicherfähigkeit usw. ).

DergeerderteSteirer
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@alwin, deine Sichtweise und Erklärung ist vollkommen korrekt!

Grünflächen so extrem damit zu verbauen ist Schwachsinn!!
Hausdächer, Hallendächer, Dächer von Miet - und Zinshäusern und dgl., da ist immenses Potential vorhanden, die Besitzer müßen eben Geld zur Anschaffung in die Hand nehmen!
Ich kann es nur empfehlen da die Technologie schon sehr gut funktioniert und läuft!!

DergeerderteSteirer
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Für Neubauten bei Häusern gehört verpflichtend die Installation der PV - Anlage vorgeschrieben,......

es gehört die Regelung her wie bei Ölheizungen welche auch nicht mehr allein eingebaut werden dürfen!

Beim Neubau fallen die Kosten dann nicht mehr exorbitant hoch aus, der Nutzen und die Nachhaltigkeit ist groß, ich spreche da aus Erfahrung da wir (Familie) sie nachträglich aufbauen ließen und wir höchst zufrieden mit dem Handling wie auch der optimalen Nutzung sind!!

Stephan123
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furchtbar

sind schon alle verrückt geworden. eine schlimmere Verschandelung der Landschaft gibt es ja gar nicht. wo ist hier der gesunde Hausverstand - man kann nur hoffen, dass sich so ein Wahnsinn nicht durchsetzt.

pescador
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Irgendwas muss uns recht sein

Man kann nicht nach Öko schreiben und gleichzeitig Öko ablehnen.

peter80
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Öko.. Ja und?

Aber.. Nicht um jeden Preis.. Es gibt auch Ökofanstismus.. Sich hier hinter dem Deckmantel Öko zu verstecken ist feig und Fadenscheinig.. Es ist und bleibt eine komplette Verschandelung unserer landschaft...und Bei mir habens grad 4 wohnblöcke gegenüber aufgestellt mit besten Südlage und winkel bei den Größen dächer .. Fazit Keine PV am Dach.. das wären mindestens 150kwp.. Also bitte zuerst die dächer belegen wo es locker ginge und dann als letzten Ausweg die Natur zupflastern

peter80
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Als jemand der aus der Branche kommt

.. bin ich absolut dagegen. Hier hat ganz klar der Landschaftsschutz vorrang. Man betrachte nur mal oben das bild. Schaut mehr nach Industriegebiet aus. Jeden deppaten Dachziegel muss man im Ortsschutz genehmigen lassen aber Landschaft kann man mit sowas einfach so im Freiland verschandeln. Nicht mal ne optisch ins Bild passende Garten oder Fischerhütte almhütte darf man aufstellen.. Aber PV module gleich ne ganze Flächen. Seits ma net bös da stimmt was nicht.