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Nach Gerichtsentscheid ATB Spielberg: Kampfansagen und kettenloser Widerstand

ATB Spielberg: Eine Gerichtsentscheidung legt die Weichen für den Verkauf des Maschinenparks. Belegschaftsvertreter wollen trotzdem weiterkämpfen. Juristisch, vor Ort – und vorerst ohne „Anketten“.

Josef Pesserl, ,Renate Bauer, Michael Leitner
Josef Pesserl, ,Renate Bauer, Michael Leitner © AK Stmk/Temel
 

Am Montag endet in Spielberg der Betriebsurlaub. Dann wird die knapp 400 Personen starke Belegschaft der insolventen AT Spielberg ins Werk zurückkehren.

Kommentare (3)

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dieRealität2020
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was ist daran nicht zu verstehen?

es war schon vorher klar, nach rechtstaatlichen Prinzipien konnte es keine andere Entscheidung geben.
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Bereits am Mittwoch entschied das Landesgericht Leoben als Insolvenzgericht, dass der Verkauf des Maschinenparks an Gesellschaften der Konzernmutter rechtens sei. Diese wiederum ließ kurz später per Aussendung wissen, dass damit „ab sofort mit der Verlagerung der Maschinen begonnen werden kann“. Die Produktion soll aus dem Murtal nach Polen und Serbien wandern, 360 Mitarbeitende wurden beim AMS zur Kündigung vorangemeldet.

dieRealität2020
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Welch ein Nonsens & Kokolores zum Quadrat!

alle gesetzlichen Bestimmunge eines demokratischen Rechtsstaates sind klar noch durch Gerichtsentscheidungen wohl verständlich: "Eine Gerichtsentscheidung legt die Weichen für den Verkauf des Maschinenparks".
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Wollen hier tatsächlich eine handvoll Menschen wohl politisch mißbraucht gegen Gesetze und Gerichtsentscheidungen mit Gewalt vorgehen? schlicht und einfach kann ich nur sagen, habts ihr einen Vogel, seid ihr noch dicht?

kritiker47
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Da kann der Betriebsrat und der Herr Arbeiterkammerpräsident

gleich mit den Parteifreunden Christoph Matznetter und Peter Widmann, einer amtierender und der andere ehemaliger SPÖ Nationalratsabgeordneter kräftig schimpfen. Beide sitzen im Aufsichtsrat des Unternehmens und sollen dort die ArbeitnehmerInnen vertreten ! Sie haben anscheinend Alles gewusst und nichts Merkbares dagegen unternommen. So schauts aus ! Der Matznetter hat sogar gemeint, dass diese Produktion ohnehin nicht viel Wissen erfordert und leicht überall sonstwo durchgeführt werden könne, wird berichtet. Da hat er der Belegschaft aber ordentlich ins Knie "geschossen", oder nicht ?