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"Sicherer Süden"Was tun bei an Corona erkrankten Touristen? Kärnten entwirft Leitfaden

Kärnten regelt Vorgehen bei Verdachtsfällen und Mitarbeiter-Tests. ÖVP-Landesrat Schuschnig sieht Lücke in Vorgaben des Bundes.

Corona Virus Krise - KLZ Live-Stream LR Sebastian Schuschnig April 2020
Landesrat Sebastian Schuschnig © Markus Traussnig
 

Kärntens Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) hat am Dienstag eigene Corona-Richtlinien für den Tourismus angekündigt. Noch bevor die Betriebe zu Pfingsten aufsperren, soll eine Strategie festgelegt werden, wie bei Verdachtsfällen in Hotels - unter den Gästen oder der Belegschaft - vorzugehen ist. Schuschnig sieht hier bei den Vorgaben des Gesundheitsministeriums nämlich eine Lücke.

Betrieb soll offenhalten

Ziel müsse sein, dass positiv getestete Betroffene schnell aus dem Tourismusbetrieb geholt werden, damit dieser offen halten kann. Für Personen, die nicht in Heimquarantäne kommen können, sollen Ersatzquartiere gefunden werden. Zum Beispiel Internate von landwirtschaftlichen Fachschulen kommen hier aus Sicht des ÖVP-Politikers infrage. Verdachtsfälle sollen bis zum Vorliegen eines Testergebnisses in ihren Zimmern bleiben.

"Sicherer Süden für Touristen"

Der "für alle Seiten verbindliche Leitfaden" des Landes, der jetzt ausgearbeitet werden soll, soll die Tourismus-Lockerungsverordnung, die noch nicht vorliegt, ergänzen. Um einen "sicheren Süden" für die Touristen zu gewährleisten, soll es auch flächendeckende Testungen für Mitarbeiter geben, Pilotprojekte dazu kündigte Schuschnig für den Frühsommer an.

Kommentare (3)

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orbil
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Ein Wichtigtuer mehr


Der nicht weiss wovon er spricht.

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samro
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supertoll

''Ziel müsse sein, dass positiv getestete Betroffene schnell aus dem Tourismusbetrieb geholt werden, damit dieser offen halten kann.''

ja gute idee. will kaernten ischgl2 werden?

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tubaman58
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Aus Ischgl lernen

Das schlimme in Ischgl waren nicht die Infektionen - hätte auch wo anders passieren können. Aber die Ausweisung aller ausländischen Touristen und die damit rasche Verbreitung des Corona-Virus in halb Europa. Hätte man doch die ausländischen Schitouristen auf Staatskosten - nicht nur auf österreichische sondern auch von deren Herkunftsländern in eine 14-tägige Quarantäne nehmen und dazu Ärzte- und Pflegeteams nach Ischgl schicken können. Wäre um einiges günstiger für uns und alle anderen betroffenen Ländern gewesen.

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