Ein Schriftstück, datiert mit 31. März, sorgt derzeit für Verunsicherung in den ÖBB. Es ist gezeichnet von ÖBB-Vorstandschef Andreas Matthä und Vorstandsdirektor Arnold Schiefer. Es betrifft die "Kündigung der Vereinbarung, abgeschlossen zwischen dem Vorstand der ÖBB Holding AG und der Konzernvertretung über die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise vom 19. März 2020". Weiter heißt es: "Aufgrund der aktuellen Situation und der Unklarheit über das Ausmaß der möglichen Vereinbarung von Kurzarbeit im ÖBB-Konzern wird die gegenständliche Vereinbarung unter Einhaltung der vereinbarten einmonatigen Frist zum 30. 4. 2020 beendet."
Schreiben der Vorstände
Konflikt um Kurzarbeit: Angst vor Kündigungen bei den ÖBB
Ein Schreiben der ÖBB-Vorstände Andreas Matthä und Arnold Schiefer sorgt für Unruhe unter ÖBB-Bediensteten. Darin ist von der Möglichkeit von Kündigungen ab 1. Mai die Rede. Im Hintergrund gibt es offenbar einen internen Streit um die geplante Kurzarbeit für mehrere tausend Bahn-Mitarbeiter.
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